LUXEMBURG
LJ

„Werdet sichtbar“ - Appell von Regierung und Polizei an die Fußgänger

Das Jahr 2017 ging mit zwei tödlichen Fußgängerunfällen zu Ende und die Serie übler Unfälle setzte sich auch 2018 fort. Kein guter, aber ein entscheidender Grund dafür, dass die Polizei, das Infrastrukturministerium und die „Sécurité routière“ die alljährliche Winterkampagne „Gitt siichtbar - Réfléchissez“ noch einmal intensivieren wird.

Im Dunkeln wird‘s gefährlich

Die Statistik lügt nicht. In den vergangen fünf Jahren ereigneten sich nahezu zwei Drittel (65 Prozent) der Fußgängerunfälle, also Fahrzeug versus Fußgänger, in der Dunkelheit.

10.000 reflektierende Armbinden

Die Kampagne für diesen Winter begann schon mit der Verteilung von 10.000 reflektierenden Armbinden und entsprechenden Broschüren die über die Gefahren aufklären sollen.

Gleichzeitig startete die Polizei eine Reihe von außerordentlichen Verkehrskontrollen - bis zum 31. Dezember 2017 waren schon 2.300 Verstöße registriert worden. Insbesondere weil das Tempo eines Autos beim Zusammenstoß mit einem Fußgänger eine entscheidende Rolle spielt. Selbst die vorgeschriebenen 50 Stundenkilometer können bei mieser Witterung zu viel sein.

Ab dem 31. Januar werden 45 Plakatwände an den Autobahnen die Kampagne „Gitt siichtbar - Réfléchissez“ optisch
unterstützen.