JEFF KARIER

Viele Besucher waren sauer, weil es zu voll war. Ein Kommentar.

Opfer des eigenen Erfolgs: So könnte man das beschreiben, was vergangenen Sonntag den Organisatoren des ersten Street Food-Festivals „Eat It“ auf dem Gelände der Rotondes passiert ist. Mehrere Tausend Besucher sollen das Festival besucht, oder das zumindest versucht haben. Denn, es war weder genug Platz, noch genug zu essen für diese Menschenmassen, mit der niemand, am allerwenigsten die Organisatoren gerechnet hatten.

Auf der Facebookseite des Events entstand daher ein kleiner Shitstorm. Dort wurde sich in einer Form aufgeregt, als hätte man teures Geld gezahlt und nichts dafür bekommen. Dabei war das Festival gratis. Wenn man merkt, dass eine Bar, eine Restaurant oder sonst ein Lokal überfüllt ist, dann hält niemand einen davon ab, woanders Hunger und Durst zu stillen, so auch hier. Und dass bei der ersten Ausgabe einer solchen Veranstaltung auch nicht unbedingt alles gelingen kann, ist eher die Regel, als die Ausnahme. Bis spätestens nächstes Jahr haben die Organisatoren ihre Lehren gezogen und alles wird besser funktionieren, Sie werden schon sehen.