Der Traum von John Hammond ist in Erfüllung gegangen: Der Jurassic Park, ein Themenpark mit echten Dinosauriern wie dem fleischfressenden Meeresreptil Mosasaurus, ist Realität geworden. Bereits seit einigen Jahren zieht er auf der Isla Nublar jährlich zehn Millionen Besucher an. Eine besondere Attraktion ist die Lagune, in der Unterwasser-Saurier durch dicke Glasscheiben zu beobachten sind und bei Shows sogar Tricks für die Besucher aufführen. Selbst die größten Bedrohungen aus der Frühzeit des Parks - die Veloceraptoren und der T-Rex - wurden vom Verhaltensforscher Owen (gespielt von Chris Pratt) untersucht. Dank seiner Analysen scheint sich das Verhältnis zwischen Menschen und Tieren zu stabilisieren. Und alles scheint sicher im Park. Doch die Ruhe täuscht. Denn in den Wäldern lauert ein neuer, bisher unbekannter Saurier. Er stammt aus den Gen-Laboren des Parks, in denen die Forscher lückenhafte DNA mit Elementen anderer Saurier kombiniert haben. Das Ergebnis ist schockierend. Es ist höchst gefährlich und droht, den friedlichen Park erneut in ein grauenvolles Schlachtfeld zu verwandeln.
Gruselfaktor garantiert
Bereits gestern kehrten die Dinosaurier hier in Luxemburg auf die Kinoleinwand zurück, denn das ist der Inhalt von „Jurassic World“, der Fortsetzung von „Jurassic Park“. Und passend zum Kinostart wurde nun der Nachbau einer Fütterungsszene aus dem vierten Teil der weltbekannten Filmreihe als neue Attraktion im Dinosaurierpark Teufelsschlucht vorgestellt. Im Film sitzt eine begeisterte Zuschauermenge vor einem Wasserbecken. Ein Kran schwenkt ins Bild und hat einen vier bis fünf Meter langen weißen Hai an einem Haken. Das Wasser beginnt zu brodeln und aus der Tiefe taucht ein Mosasaurus, ein riesiges fleischfressendes Meeresreptil aus der oberen Kreidezeit, auf und verschlingt mit einem Happen den Meeresräuber.
Immerhin 18 Meter
„Es ist schon toll, dass wir eine solche Szene aus ‚Jurassic World‘ hier präsentieren können“, freut sich Bruno Zwank, Geschäftsführer des Dinoparks. „Der Mosasaurus, wörtlich eine Echse von der Maas, der hier mit einem Kran platziert wurde, trat in der letzten Phase des Mesozoikums auf und jagte in den Meeren der Kreidezeit“, erzählt Zwank. „Ähnlich wie viele Reptilienarten vor ihm, die das Wasser bewohnten, war das Tier mit vier paddelartigen Flossen ausgestattet, die es ihm erlaubten schnell die Richtung zu ändern. Besonders auffallend war die Schädelform des Mosasaurus, da dieser ähnlich den heutigen Krokodilsschädeln geformt war.“
Er präzisiert: „Letztlich gibt es nur einen eklatanten Unterschied zwischen dem Jurassic-World-Mosasaurus und dem im Dinopark: Die Größe. Das Reptil im Film wäre in voller Länge wohl das größte Meereslebewesen, das jemals gelebt hat - länger als ein Blauwal. Unser Modell im Park, der mittlerweile fast 30.000 Besucher zählt, bleibt bei der Wahrheit und zeigt ein mächtiges Tier, dem man beim Schwimmen wohl trotzdem nicht begegnen möchte - immerhin rund 18 Meter.“ Mit immerhin stolzen 4,80 Meter Höhe ist die Rekonstruktion, von dem Gruselfaktor an sich einmal abgesehen, schon recht beeindruckend.
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