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DANIEL OLY

Bofferding bringt die „Gëlle Flûte“ zurück

Der Gastronomiemarkt ist hart umkämpft, immer mehr Gastronomen setzen auf modische Trends wie ellenlange Gin&Tonic-Karten oder Spezialgetränke. Das signalisiere, dass sich Kunden ein hochwertiges Produkt wünschen, meint man bei Bofferding. Aus diesem Grund will die Brauerei wieder das Label „Gëlle Flûte“ als maßgebliches Qualitätsmerkmal ins Leben zurück rufen.

Wir erinnern uns: Die „Gëlle Flûte“ wurde im Dezember 1999 erstmals ausgestellt, bis 2004 wurden insgesamt hundert Stück ausgestellt - allesamt an würdige Gastronomen, denen die Qualität ihres Ausschanks am Herzen lag. Seit 2004 jedoch geriet die Formel in Vergessenheit, weil die Brauerei ihre Fühler in andere Gefilde ausstreckte. Jetzt ist es wieder da: Mit frischem Design, aufgelegt als Qualitätsmerkmal.

Qualität verzapft

Nur mit derartigen Qualitätslabels könne man sich und sein hochwertiges, langsam gebrautes Bier öffentlichkeitswirksam an den Mann bringen. Immerhin könne man das über mehrere Wochen gebraute, hochempfindliche Bier nicht irgendwie ausschütten - deshalb setzt man auf die „Gëlle Flûte“-Initiative, um den Gastwirten den guten Umgang mit den Zapfanlagen, den Gläsern und dem Bier selbst nahe zu legen.

Um unter dem Label eine für den Kunden hervorragende Qualität zu gewährleisten brauche man sich sogar nur an einige wenige Regeln zu halten: Zum einen gelte es, die Leitungen der Zapfanlagen jeden Abend unter Wasser zu setzen und den Druck abzulassen, damit sich keine Rückstände festsetzen können. Daneben sei es wichtig, das Glas nicht nur sauber zu machen, sondern auch möglichst zu temperieren, damit es zum Bier passt - zwischen drei und fünf Grad Celsius. Zuletzt komme es aber auch auf die richtige Zapftechnik an: Nicht zu schnell, nicht zu schräg - macht man dann alles richtig, kommt letztlich ein perfektes Bier dabei rum: Eine „Gëlle Flûte“. Die gibt’s dann mitsamt Auszeichnung, die es Kunden sofort erlaubt zu erkennen, dass im Lokal dementsprechend hochwertig verzapft wird - Bier verzapft, wohlverstanden. Ein „Win-Win“ für Lokalbesitzer und Kunde gleichermaßen.

Das alte „Gëlle Flûte“-Label (links) und das neue (rechts). - Lëtzebuerger Journal
Das alte „Gëlle Flûte“-Label (links) und das neue (rechts).