LUXEMBURG
SVEN WOHL

Das „House of Training“ bietet eine breite Palette an Fordbildungsmöglichkeiten

23.000 Menschen haben im vergangenen Jahr die Angebote des „House of Training“ wahrgenommen. Bei einem Angebot von über 700 Kursen, bei denen die durchschnittliche Dauer der Weiterbildung bei zwei Tagen liegt, kann da schnell die Übersicht verloren gehen. Deshalb möchte man beim „House of Training“ professionelle Profile identifizieren und diese direkt ansprechen, verrät uns Vorstandsmitglied Luc Henzig im Interview.

Die Digitalisierung macht auch vor der Weiterbildung nicht halt. „Das E-Learning ist hier zu einem Buzzword geworden“, meint dazu Luc Henzig und verweist darauf, dass man lieber hingeht und diese Angebote mit anderen Kursen verbindet. Diese Herangehensweise, die sich „Blended Learning“ nennt, ergibt sich aus der Tatsache, dass viele beim reinen E-Learning schnell abspringen und so ihre Fortbildung nicht zu Ende bringen.

Fortbildung ist oft ein Muss

Beim „House of Training“ verliert man nicht die großen Herausforderungen der Zukunft aus den Augen. „Auch wenn wir 23.000 Personen hier ausgebildet haben, haben wir zahlreiche kleine und mittelständige Betriebe, die sich nicht die Möglichkeit geben, ihre Arbeitnehmer fortzubilden“, erklärt Henzig. Dabei gebe es bestimmte Bereiche, in denen Fortbildungen konstant notwendig sind. Vor allem in der Finanz- oder Versicherungswelt, die stark reglementiert ist, muss man sich stets an die sich ändernden nationalen und europäischen Gesetzesbedingungen anpassen können. Um dies umfassend angehen zu können, will man beim „House of Training“ zum „Guichet Unique“ der Weiterbildung werden.

www.houseoftraining.lu