LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Offizielle Eröffnung des 34. „Festival des migrations“ im Beisein des großherzoglichen Paares

Zwischen 25.000 und 30.000 Besucher werden vom 3. bis zum 5. März in den Kirchberger Ausstellungshallen (Halle zwei und drei) erwartet, wenn das 34. „Festival des migrations, des cultures et de la citoyenneté“ des CLAE („Centre de liaison, d’information et d’aide pour personnes issues de l’immigra-tion au Luxembourg“) organisiert wird. Zeitgleich veranstaltet wird der 17. „Salon du livre et d es cultures du Luxembourg“ und die fünfte „Artsmanif - Rencontres des cultures et des arts contemporains“.

Das Festival wächst und wächst

Wie bei der gestrigen Vorstellung des 34. „Festival des migrations“ von den CLAE-Verantwortlichen unterstrichen wurde, findet das Festival in diesem Jahr zwei Wochen früher als gewohnt statt. Zur offiziellen Festival-Eröffnung am Samstag, dem 4. März um 15.00 werden Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa in der „Luxexpo The Box“ erwartet, wie die Organisatoren mit berechtigtem Stolz hervorhoben.

Das Festival wächst stetig weiter: Rund 250 Stände verschiedener Vereinigungen werden bei der diesjährigen Auflage dabei sein. Hinzu kommen noch die 15 bis 20 Vereinigungen, die derzeit auf einer Warteliste des CLAE vermerkt sind. Dies zeige, so die Verantwortlichen des CLAE, dass die Vereinigungen und Vereine hierzulande gut aufgestellt sind. Auch gelte es, das Recht auf Vereinigung, das vor nicht allzu langer Zeit nicht für alle und überall selbstverständlich war, zu wahren.

Verschmelzung der Kulturen

Wichtig ist den Festival-Organisatoren darüber hinaus, dass das „Festival des migrations, des cultures et de la citoyenneté“ die „Verschmelzung der Kulturen“ hierzulande darstellt. Mission des Festivals ist es, jedem einzelnen zu ermöglichen, die anderen nach eigenem Gutdünken zu treffen.

Das „Festival des migrations“ wurde bekanntlich in den 1980er Jahren ins Leben gerufen, um die gleiche Rechte für alle, ganz gleich welcher Nationalität sie angehören, einzufordern. Und so werden auch in diesem Jahr einige große politische Diskussionsrunden (fünf an der Zahl) organisiert werden. Am Freitagabend wird am Beispiel Griechenland, das in diesem Jahr beim Festival besonders zu Ehren kommt, das Thema europäische Solidarität unter anderem in Sachen Empfang von Flüchtlingen illustriert werden. Im Vorfeld der Wahlen in Deutschland und Frankreich wird am Samstagnachmittag (14.00) über das Aufkommen des Rechtspopulismus in Europa diskutiert werden. Da die Vereinswelt sich hierzulande stark im Bereich der Flüchtlingsaufnahme engagiert, sollen unter anderem drei Diskussionsrunden zu diesem Thema veranstaltet werden.

Das Programmdetail des 34. „Festival des migrations“ findet man unter www.clae.lu