LUXEMBURG
DAMLA KAYAKIRAN

Fans der Netflix-Originalserie „Stranger Things“ aufgepasst! Der Demogorgon führt in „Dead By Daylight“ seine Jagd nach Nancy und Steve nun auch im Reich des Entitus fort

Ein Killer - vier Überlebende. Mit diesem Konzept erklimmt das asymmetrische Multiplayer-Actionspiel „Dead By Daylight“ die Stufen der Erfolgsleiter – und das seit Juni 2016. Dafür sorgt das Entwicklerstudio Behaviour Interactive mit kontinuierlichen Spielerweiterungen in zeitnahen Abständen. Neben Originalzugängen aus der Welt des Entitus finden auch zahlreiche lizensierte Killer und Überlebende ihren Weg zu der Franchise. Dazu zählen unter anderem Michael Myers und Laurie Strode aus Halloween, Freddy Krueger und Quentin Smith aus „A Nightmare on Elm Street“, Amanda Young und David Tapp aus „The Saw“, Ghostface aus „Scream“ und nun auch Nancy, Steve und der Demogorgon aus „Stranger Things“. Seinem grundlegenden Spielprinzip bleibt „Dead by Daylight“ immer treu: Ein Spieler jagt als Killer vier Mitspieler, die fünf Generatoren reparieren müssen, um die Ausgangstore zu öffnen .

Mehrere spezielle Fähigkeiten

Im neuen DLC spürt der Demogorgon die Überlebenden mit Hilfe seiner Portale auf, die er über die gesamte Karte verteilen kann. So kann er sich jederzeit zu ihnen teleportieren und damit selbst die Reparaturen an weit entfernten Generatoren verhindern. Eine weitere Besonderheit des neuen Killers ist seine spezielle Sprungattacke, mit der er sich blitzschnell auf seine Opfer stürzt und über eine weite Distanz Schaden anrichtet. Ähnlich furchteinflößend sind auch die einzigartigen Fähigkeiten, die der Demogorgon ins Spiel bringt. Sein Perk Mindbreaker versetzt Überlebende, die an einem nicht bereits fortgeschrittenen Generator arbeiten, in den „Erschöpft“-Status –während „Cruel Limits“ bei der Komplettierung eines Generators alle Sprungpassagen im Umkreis von 24 Metern versperrt. Mit „Surge“ lässt er alle Generatoren in der Nähe des Überlebenden explodieren, den er mit seiner Basisattacke in den Todesstatus versetzt. Insgesamt sind seine Perks alle darauf ausgerichtet, den Überlebenden das Reparieren von Generatoren zu erschweren. Im Gegenzug dazu freut sich die Seite der Überlebenden mit den Neuzugängen Nancy und Steve über sechs neue Perks. Mit der Fähigkeit „Babysitter“ verdeckt Steve beim Abhängen eines Mitspielers die Kratzspuren der geretteten Person und macht sich durch seine für den Killer sichtbare Aura selbst zur Zielscheibe. Damit die Person am Haken bis dahin nicht das Zeitliche segnet, stoppt sein zweiter Perk „Camadere“ die Widerstandszeit am Haken für zehn Sekunden, sobald man sich in der Nähe des Hängenden befindet. Nicht zuletzt hilft ihm seine dritte Fähigkeit, „Second Wind“, sich nach seiner eigenen Befreiung vom Haken automatisch selbst zu heilen, sobald er sich nicht mehr im Terrorradius des Killers befindet. Damit dieser Perk aktiv ist, muss er davor aber einen anderen Kameraden voll geheilt haben.

Auch Nancy Wheeler bereichert das Spiel durch drei individuelle Perks. „Better Together“ zeigt die Aura des Generators, welcher vom Träger repariert wird für alle anderen Überlebenden an –im Umkehrschluss sieht man selbst auch die Auren der anderen Mitspieler, sobald einer von ihnen in den Todesstatus versetzt wurde. „Inner Strength“ erlaubt es Nancy, sich nach der Zerstörung eines Totems in Schränken komplett zu heilen –während „Fixated“ der Überlebensseite zum ersten Mal im Spiel die Fähigkeit verleiht, die eigenen Kratzspuren zu sehen. Als kleiner Bonus kann sie sich damit auch zu 20 Prozent schneller bewegen, wenn sie nicht verletzt ist.

Insgesamt ist das „Stranger Things“-Kapitel eine gelungene Bereicherung für „Dead By Daylight“. Die neue Karte und die hinzugekommene Musik aus der Serie dürfte ebenfalls dazu beitragen, dass sich Fans von „Stranger Things“ in der Welt des Entitus willkommen fühlen–wenn sie sich nicht gerade in den Klauen des Demogorgons wiederfinden.

Das Basisspiel ist für 34,99 Euro erhältlich. Die Erweiterung kostet nochmal rund zwölf Euro.