LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

„Fonds Kirchberg“: „Dendrite“ des Kanadiers Michel de Broin im Kirchberger Labyrinth

Spricht man vom Kirchberg, denkt man gleich an große Wohnanlagen und Geschäftsviertel. Doch hinter der „Coque“, in dem vom der Avenue Kennedy, der „Coque“ und dem eigentlichen Park abgegrenzten Dreieck, liegt das Labyrinth des Kirchberger Zentralparks. Dieses Labyrinth soll nun nach dem Willen des für die Urbanisierung und die Gestaltung des Kirchberg-Plateaus verantwortlich zeichnenden „Fonds Kirchberg“ aufgewertet werden.

Eine bis zu sieben Meter hohe „Treppe mit drei Armen“

So hat der „Fonds Kirchberg“ eine Studie „d’amélioration générale concernant son attractivité“ bei dem Landschaftsgärtner Peter Latz in Auftrag gegeben. Künftig soll nun ein Kunstwerk das Labyrinth bereichern: „Dendrite“, das von dem kanadischen Künstler Michel de Broin geschaffene Werk soll noch im Laufe dieses Jahres errichtet werden. Im Herzen des Labyrinths erbaut, handelt es sich bei „Dendrite“ um eine bis zu sieben Meter hohen „Treppe mit drei Armen“ aus Schichtholzplatten und Glasfaser. Von oben betrachtet, erinnert die gelben Farbe des Kunstwerks an eine Blume.

Mehrfache Mission

Für den „Fonds Kirchberg“ erfüllt dieses inmitten des Labyrinths zu errichteten Kunstwerk, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, eine mehrfache Mission: Es soll den Eingang zum Park ab der Avenue Kennedy kennzeichnen, die Neugierde der Passanten wecken und die Leute dazu bewegen, die Treppe zu erklimmen, um das Umfeld zu betrachten.