LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

„Le Courage“, Tagesstätte für Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, in Bonneweg

Im Beisein von Familienministerin Corinne Cahen, Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer und den Mitgliedern des Schöffen- und Gemeinderat4es sowie Caritas-Präsidentin Marie-Josée Jacobs wurde gestern Nachmittag in Luxemburg-Bonneweg (15, Dernier Sol) die Tagesstätte „Le Courage“ für Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, ihrer Bestimmung übergeben. Betreiber des niederschwelligen Tageszentrums ist die asbl „Caritas Accueil et Solidarité“. Ziel der Struktur ist es, den betroffenen Menschen einzuladen, sich möglichst oft in dem Tageszentrum aufzuhalten und die hier angebotenen Hilfen in Anspruch zu nehmen. Das Tageszentrum „Le Courage“ ist täglich von 9.00 bis 19.00 geöffnet.

Ein Blick zurück

Im Mai 2014 hat der Gemeinderat der Stadt Luxemburg dem Ankauf des Hauses 15, Dernier Sol in Luxemburg-Bonneweg (für 1.319.500 Euro) zugestimmt, um hier ein soziales Projekt zu verwirklichen, Im Januar 2015 hat die Stadt Luxemburg dann entschlossen, ein Tageszentrum für Personen, die am Rande der Gesellschaft leben, im Erdgeschoss und im Untergeschoss (hier sind Sanitäranlagen und Waschmaschinen untergebracht) einzurichten und in einer zweiten Phase möblierte Zimmer auf zwei Etage des Gebäudes einzurichten.

Im Februar 2015 hat die Stadt Luxemburg die Unterstützung der asbl „Caritas Accueil et Solidarité“ bei der Ausarbeitung des Programms des Sozialprojektes erfragt. Im Oktober 2915 wurde dann eine Konvention zwischen der Stadt Luxemburg und der asbl „Caritas Accueil et Solidarité“ unterzeichnet, die die Verwaltung der Empfangsstruktur in Bonneweg regelt.

Ein Aufenthaltsraum für 30 Personen

Das Tageszentrum begreift im Erdgeschoss des Gebäudes einen Aufenthaltsraum für maximal 30 Personen mit einer Bar, an der kostenlos Softdrinks angeboten werden. Die Kunden können allerdings ihre alkoholischen Getränke mitbringen und vor Ort konsumieren. Ferner sind hier eine Ruheecke , eine behindertengerechte Toilette sowie ein Lagerraum vorgesehen. Im Untergeschoss finden die Besucher sanitäre Anlagen, Duschen sowie Waschmaschinen. Für die in der ersten Phase verwirklichte Instandsetzung des Erdgeschosses und des Untergeschosses des „Le Courage“ wurden 736.552 Euro bewilligt.