LUXEMBURG
JK

Von Tour Operators angebotene „Packages“ bei Luxemburgern besonders beliebt

Am vergangenen Wochenende lockte die „Vakanz“ mehr als 30.000 Reiseinteressierte in die Hallen der „Luxexpo The Box“ auf Kirchberg. Am Sonntagabend ging uns eine Umfrage von „Quest“ über das Reiseverhalten der luxemburgischen Bevölkerung zu, die das Meinungsforschungsinstitut vom 13. bis zum 27. Dezember vergangenen Jahres bei 700 Personen durchgeführt hat. Befragt wurden 350 Männer und 350 Frauen, im Alter von 18 bis 39 Jahren (273), von 40 bis 59 Jahren (256) und von 60 und mehr Jahren (171). 365 der Befragten waren luxemburgische Staatsbürger, 335 waren Nichtluxemburger.

Reiseangebote satt

Im vergangenen Jahr wurden „Quest“ zufolge hierzulande über 700.000 Reisen für die erwachsene Bevölkerung angeboten, hinzu kamen über 870.000 Offerten von City-Trips sowie über 200.000 Angebote von Wellness- und Spa-Reisen.

Mit dem zunehmenden Alter der Reisenden steigt auch ihre Komfort-Nachfrage. Junge Leute und Nichtluxemburger achten „Quest“ zufolge mehr auf Bewertungen. Aktive Ferien beherrschen zwei Drittel des Marktangebotes.

Junge Leute wollen darüber hinaus verstärkt neue Reiseziele entdecken. Was nun die Preise der Reisen betrifft, so achten junge Leute und Nichtluxemburger mehr auf Sonderangebote als Luxemburger. Weiter geht aus der „Quest“-Umfrage hervor, dass die Hälfte der Leute, die mit dem Flugzeug reisen und in einem Hotel unterkommen, auf ein sogenanntes „Package“ einer Tour Operators zurückgreifen.

Auch sind diese „Packages“ bei den Luxemburger beliebter als bei den Nichtluxemburgern.

Einer von zwei Flügen, die nicht in einem „Package“ inbegriffen sind, wird von den Fluggesellschaften selbst verkauft, wie „Quest“ weiter festhält. Des Weiteren wird einer von zwei City-Trips von des Airlines selbst verkauft, wie das Meinungsforschungsinstitut herausgefunden hat. Bei Ferienflügen bevorzugen 75 Prozent der befragten Luxemburger den Flughafen Findel als Startpunkt in die Ferien, zehn Prozent starten in Deutschland, neun Prozent in Belgien und drei Prozent in Frankreich.