LUXEMBURG
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Auftakt der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen von „SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“

Zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten zu 50-jährigen Bestehen des Bestehens des „SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“ fand gestern Nachmittag eine akademische Sitzung im „Mierscher Kulturhaus“ statt. Nach der Begrüßung durch den Merscher Bürgermeister Michel Malherbe, richteten sich Josiane Eippers, Präsidentin der „Fondation Lëtzebuerger Kannerduerf“, Bildungsminister Claude Meisch sowie Kay Vorwerk, Präsident und Geschäftsführer von SOS Kinderdorf e.V. mit interessanten Vorträgen an die Anwesenden. Die musikalische Umrahmung der Feierstunde oblag Tun Tonnar und den Kindern des „Kannerduerf“.

Getreu der Vision des Gründers des ersten SOS Kinderdorfes im österreichischen Imst, Hermann Gmeiner, „jedes Kind wächst in einer Familie auf, geliebt, geachtet und behütet“, wurde das SOS Kannerduerf“ in der Zentrumsortschaft Mersch im Jahre 1968 eröffnet. Hier werden Kinder betreut, die aus welchen Gründen auch immer nicht bei ihren biologischen Eltern leben können. Heute betreut „SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“ neben sieben klassischen Kinderdorffamilien, acht Kinder- und Jugendwohnungen, darunter eine therapeutische und tiergestützte Wohngruppe in Alzingen sowie eine Schülerwohngruppe in Erpeldingen. Darüber hinaus werden junge Erwachsene in die Selbstständigkeit begleitet und in einer zweijährigen Weiterbildungsmaßnahme wird die Gelegenheit zur beruflichen Orientierung geboten.

„SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“ steht unter der hohen Schirmherrschaft von Großherzogin Maria Teresa und präsentiert sich „als starke, landesweit agierende Institution“, die zu einem wichtigen und unverzichtbaren Partner in der Kinder- und Jugendhilfe wachsen konnte.