LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Bettemburger Bahnhof soll komplett umgestaltet werden

In einer parlamentarischen Anfrage an den Minister der nachhaltigen Entwicklung und der Infrastrukturen, François Bausch (déi gréng“), wollte die Südabgeordnete und Bettemburger Schöffin Josée Lorsché („déi gréng“) Näheres über die Erneuerung des Bettemburger Bahnhofs wissen.

In der nun vorliegenden Antwort weist Minister Bausch darauf hin, dass derzeit Studien des Vorprojektes zur Erneuerung des Bahnhofs in Bettemburg laufen. Vorgesehen sind eine komplette Umgestaltung des Gleisplans, eine Neupositionierung der Bahnsteige, der Ausbau der bestehenden Unterführung und der Treppen zu den Bahnsteigen, ein zweiter Zugang ab dem Parkplatz zu den Bahnsteigen über Aufzüge und Treppen, die Anbringung eines Blindenleitsystems, Lärmschutz, eine neue Beleuchtung, Überwachungskameras sowie das Anbringen von Anzeigetafeln in Echtzeit der Abfahrtzeiten der Züge.

In mehreren Etappen

Die Schaffung eines effizienten Zugangs zu den bestehenden Bahnverbindungen und der neuen Bahnverbindung nach Luxemburg-Stadt stellen nach Bauschs Worten eine „intervention d’envergure“ dar, die die vorherige Ansiedlung eines neuen zentralen Stellwerks für den Bereich von Bettemburg bedingen. Aus diesem Grund wird die Modernisierung des Bettemburger Bahnhofs in mehreren Etappen durchgeführt werden. Im Herbst des laufenden Jahres soll ein kostenloses WIFI-Netz im Bettemburger Bahnhof zur Verfügung stehen. Im kommenden Jahr soll hier ein Kunden-Informationssystems durch Anzeigetafeln in Echtzeit und autonome Beschallungsanlage Einzug halten. Im kommenden Jahr soll dann auch der zweite Zugang zu den Bahnsteigen ab dem Parkplatz verwirklicht werden. Die Herausforderung bei der Einführung dieses zweiten Zugangs ist Minister Bausch zufolge den gleichzeitigen Zugang zu den derzeitigen schmalen Bahnsteigen sowie zu den künftigen, anders liegenden Bahnsteigen sicherzustellen, dies unter Gewährung eines gesicherten Durchgangs auf den Bahnsteigen.