Vor Jahren wurde beschlossen, das „Maison de Stolzembourg“ der Burg Bourscheid, das für den Empfang der Besucher reservierte Gebäude und die Pförtnerwohnung zu renovieren, hält der DP-Abgeordnete André Bauler in einer parlamentarischen Anfrage an Kulturministerin Maggy Nagel und François Bausch, Minister für Nachhaltigkeit und Infrastrukturen, fest, von denen er nun wissen möchte, wie der Stand der Dinge ist.
In der nun vorliegenden Antwort weist Kulturministerin Maggy Nagel darauf hin, dass der „Services des Sites et Monuments Nationaux“ (SSMN) eine neue Empfangsstruktur für die Besucher des Bourscheider Schlosses in den Jahren 2012 und 2013 verwirklicht hat. Diese Struktur dient auch als Shop und als Ausschank. Eine Aussichtsterrasse wurde auf dem Dach des Gebäudes eingerichtet, die den Besuchern nach Abschluss der Infrastrukturarbeiten auf dem Burg-Gelände zugänglich ist.
Im Rahmen des ursprünglichen Budgets
Was nun das neben dem „Maison de Stolzembourg“ zu errichtende Gebäude und die Instandsetzung des Stolzemburger Hauses betrifft, so hält Maggy Nagel in der Antwort auf die parlamentarische Anfrage von André Bauler (DP) fest, dass „die Planungsarbeiten seit einiger Zeit abgeschlossen sind“. In ihrer Analyse aller vom SSMN an mittelalterlichen Stätten geplanten Arbeiten hatte die Ministerin im April 2014 entschieden, die in Bourscheid vorgesehenen Arbeiten bis Juni 2015 durchführen zu lassen, dies unter Berücksichtigung des ursprünglich vorgesehenen Budgets.
Eine „Brasserie“ und ein Aufzug
Im „Maison de Stolzembourg“ soll nach Worten der Ministerin eine „Brasserie“ eingerichtet werden, die täglich geöffnet sein wird. In dem Anbau sollen die Garderobe und Lagerräume untergebracht werden. Ferner sollen eine Küche und Sanitärräume hier eingerichtet werden sowie eine Aufzug, der die Besucher in die erste Etage des „Maison de Stolzembourg“ bringen wird. Einmal abgeschlossen, sollen diese Infrastrukturen dazu dienen, das Areal des Bourscheider Schlosses besser zu vermarkten. Aus dieser Überlegung heraus, wie Kulturministerin Maggy Nagel abschließend festhält, habe sie bei der mit der Verwaltung der Bourscheider Burg betrauten Vereinigung einen Management-Plan angefragt.



