Es war ein interessantes Jahr, in den vergangenen Monaten ist viel passiert.“ Mit diesen Worten eröffnete Sacha Bachim, Präsident von Feierblumm Productions asbl die Generalversammlung am vergangenen Samstag im Exit07 des CarréRotondes und fügte an: „Der Langspielfilm ‚Heemwéi‘ war insgesamt 18 Wochen in den Kinosälen zu sehen, zog über 10.000 Zuschauer an und wird auch noch ein paar weitere Screenings bekommen. Derzeit arbeiten wir an vielen anderen Projekten, in keinem Jahr hatten wir so viele Projekte, wie in diesem. Es ist erfreulich, eine neue Dynamik in der asbl zu erleben.“
Ein neues Logo und die Internetseite im neuen Look
Feierblumm zählte in den letzten zwölf Monaten fünf Komiteesitzungen, weiter trafen sich die Mitglieder alle zwei Wochen im Rahmen von „Open Meetings“ im Lycée Ermesinde, es wurde ein neues Logo ausgearbeitet und auch die überarbeitete Internetseite wurde Online gesetzt. Der gemeinnützige Verein war daneben auf vielen Festivals anwesend und erhielt auch einige Auszeichnungen. Weiter wurde die intensive Marketing-Arbeit vor dem Kinostart von „Heemwéi“ gelobt, welche sich unterm Strich lohnte.
Junge Filmemacher unterstützen
In den kommenden Wochen wolle man sich mit der neuen Kulturministerin Maggy Nagel treffen, um über eine finanzielle Unterstützung zu diskutieren. Außerdem sollen Projekte von jungen Filmemachern künftig noch intensiver unterstützt werden. Wegen des großen Erfolgs von „Heemwéi“ fiel die finanzielle Bilanz der vergangenen zwölf Monate positiv aus: Am Ende gab es ein Plus von 4.219.48 Euro in der Kasse zu verzeichnen, womit die DVD-Produktion des Weltkriegsdramas schon abgedeckt war, ohne dass nur ein Silberling verkauft wurde.
Nur bei den Mitgliedszahlen hapert es momentan ein wenig. Die Zahlen sind seit 2010 rückläufig und um dieser Entwicklung entgegenzuwirken wurde kurzerhand entschieden, den Mitgliedsbeitrag vorläufig abzuschaffen. Nur Vollmitglieder werden bis zur nächsten Generalversammlung einen Mindestbeitrag von 20 Euro bezahlen.


