LUXEMBURG

„(A)ugen(b)licke“: Eine Foto-Ausstellung der FFL auf dem „Knuedler“ bis Ende Januar

Die Fotos erzählen ihre ganz eigenen Geschichten: Beispielsweise von Kindern, die Opfer von Menschenhändlern wurden und von Erwachsenen, die sich mit Lepra infiziert haben… Ab dem 18. November bis zum 31. Januar nächsten Jahres wird auf „Knuedler“ in Luxemburg-Stadt die Foto-Ausstellung „(A)ugen(b)licke“ der FFL („Fondation Follereau Luxembourg“) gezeigt. Insgesamt 18 Fotos im Großformat werden Einblicke in die Projektarbeiten der FFL in Mali, Benin, Burkina Faso und Madagaskar geben. Somit nimmt die FFL die Hauptstadtbesucher mit auf eine Reise in vier Länder, in denen Hilfe immer noch dringend benötigt wird. „(A)ugen(b)licke“ bietet Besuchern in Luxemburg die Möglichkeit, mit ihnen Augenkontakt aufzunehmen.

Fotos berühren Herz & Verstand

Denn wohl kaum ein anderes Medium schafft es wie das Foto, die Augen der abgelichteten Personen sprechen zu lassen - und das ganz ohne Worte. „(A)ugen(b)licke“ versteht sich demnach als eine Begegnung mit fremden Menschen in alltäglichen Situationen - die somit trotz der räumlichen Distanz greifbar erscheinen. Die Fotos transportieren Freude und Leid, Wut und Zuversicht, sodass der Betrachter schnell erkennt, wie zerbrechlich Kinder- und Mutterglück in Westafrika sein kann, und dass es keines materiellen Reichtums bedarf, um aus vollem Herzen lachen zu können. Alle Fotos von „(A)ugen(b)licke“ wurden vom renommierten Dokumentarfilmer Thierry Winn (Euronews, RTL…) aufgenommen.

„(A)ugen(b)licke“: Szenen aus vier Ländern

Die FFL wurde bereits 1966 in Luxemburg gegründet und ist somit eine der ältesten Hilfsorganisationen des Landes. Aus der Vergangenheit ist die FFL besonders aufgrund ihrer langjährigen Programme zur Leprabekämpfung bekannt. Heute unterstützt die NGO mehr als 30 Hilfsprojekte in West- und Zentralafrika, Madagaskar und den Komoren. Die Projekte sind in vier thematische Achsen aufgeteilt: Dazu gehören die Verbesserung des öffentlichen Gesundheitswesens, die berufliche Ausbildung von Jugendlichen, Hilfestellungen für Kinder in Not und die Bekämpfung tropischer Krankheiten.

Die Foto-Ausstellung „(A)ugen(b)licke“ hat es sich zum Auftrag gemacht, jede Achse durch ein konkretes Hilfsprojekt zu repräsentieren. Fotograf Thierry Winn hat demnach die Entbindungsstationen der FFL in Mali dokumentiert, junge auszubildende Gärtner in Burkina Faso begleitet, Bilder über den grausamen Kinderhandel im Benin eingefangen und Leprapatienten in Madagaskar besucht. Jenny Dederichs/FFL


Mehr Infos zu „(A)ugen(b)licke“ auf www.ffl.lu