LUXEMBURG
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Mouvement Ecologique will neues Gesellschaftsmodell

Mit Carole Dieschbourg, François Bausch und Camille Gira konnte MouvEco-Präsidentin Blanche Weber am Samstag gleich drei (grüne) Regierungsmitglieder auf dem Nationalkongress des Mouvement Ecologique begrüßen, die dann auch aufmerksam zuhörten, als Weber sich eine Revolution für Luxemburg wünschte. Eine Revolution mit einem radikal anderen Gesellschaftsmodell, das dann auch ein neues Wirtschaftsmodell beinhalten soll, das nicht auf Wachstum und Konkurrenz aufgebaut sei, sondern auf ein Modell „vom Weniger“, bei dem die Grenzen unseres Planeten respektiert würden.

Die Affäre Monkeler bezeichnete die Präsidentin der Umweltgewerkschaft indes als Desaster, worauf Infrastrukturminister François Bausch unterstrich, dass dies ähnlich der Stauproblematik und dem Wohnungsbaupakt eines der hausgemachten Probleme sei, die er von den Vorgängerregierungen geerbt habe. Die sektoriellen Leitplänewürden jetzt am 21. Mai in einer öffentlichen Parlamentssitzung vorgestellt werden. Auf internationaler Ebene spricht sich der Mouvement Ecologique gegen ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten aus, dürfe die Demokratie doch nicht auf dem Altar des Wachstums geopfert werden.