LUXEMBURG
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Dokumentarfilm „Clean Hands“ auf Kirchberg präsentiert

Die „Hôpitaux Robert Schuman“ (RS) hatten gestern Nachmittag zur Vorpremiere in Luxemburg des Dokumentarfilms „Clean Hands. La main qu soigne - La main qui tue“, der Parcours von Professor Didier Pittet, ins Auditorium der BGL BNP Paribas in Luxemburg-Kirchberg eingeladen. Verwirklicht wurde der Film von Géraldine André und Stéphane Santini , die dem Erfinder der hydro-alkoholischen Lösungen zum Desinfizieren der Hände, Professor Didier Pittet, während zwei Jahren rund um die Welt folgten.

Als Chefarzt der Abteilung „Prévention et Contrôle de l’Infection“ an Universitätsklinik von Genf hat Professor Didier Pittet die Hygiene der Hände im Pflegebereich zu seinem Lebensziel erkoren. Ein wichtiges Vorhaben, fordert die Hygiene der Hände oder die mangelnde Hygiene der Hände alljährlich im Schnitt 16 Millionen Tote in aller Welt. Die Aktion von Professor Didier Pittet, Botschafter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Verallgemeinerung der hydro-alkoholischen Lösungen konnte die Zahl der durch eine Krankenhaus-Infektion bedingten Toten um die Hälfte reduziert werden.

Von Vietnam nach Liberia , über Großbritannien, Guinea, Brasilien und Saudi-Arabien taucht der Film die Zuschauer in einem unglaubliche Geschichte die vor 20 Jahren in den „Hôpitaux Universitaiores de Genève“ in der Schweiz geboren wurde und heute den ganzen Planeten umfasst. Zur gestrigen Veranstaltung konnte Dr. Claude Schummer, in seiner Eigenschaft als Generaldirektor der „Hôpitaux Robert Schuman“, zahlreiche Ärzte und Gesundheitsberufler sowie Gesundheitsministerin Lydia Mutsch begrüßen. Im Anschluss an die Filmvorführung sprach Professor Didier Pittet dann noch zum Thema „Bactéries multirésistantes aux antibiotiques“.