Wie unterscheidet man ein richtiges von einem falschen Einhorn? Dieser Frage ging gestern das Wochenblatt „d’Lëtzebuerger Land“ nach. Die Antwort: „Am Horn natürlich, am glitzernden Fell, an den – je nach Gattung – regenbogenfarbigen Schweif und Mähne oder den schwingenden Flügeln“. Weiß doch jedes Kind.

Nun steht „Unicorn“, wie aus dem interessanten Artikel über „Fintech“ heraus zu lesen ist, im Business-Slang für „Technologie-Start-ups, die es tatsächlich schaffen, nicht nur ein populäres Produkt, sondern ein gewinnbringendes Geschäftsmodell zu entwickeln, damit die Firma zum Multimilliarden-Unternehmen auszubauen und ihre Investoren zu sehr reichen Leuten zu machen“.

Das ist also wie den Schatz am Ende des Regenbogens zu finden oder vor einem Zuckerberg am Amazonas zu stehen mit dem herrlichen Gezwitscher blauer Vögelchen im Ohr... Äh. Sorry. Aber Fabelwesen lassen uns immer abschweifen. Zum fabelhaften Wetter passte gestern indes der „World Happiness Report 2015“, der das Online-„Tageblatt“ jubeln ließ: „Wir sind glücklich“. Echt?

Dabei liegt das reiche Luxemburg in dem Ranking nur auf Platz 17. Das gibt uns jedenfalls mächtig zu denken.