LUXEMBURG
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Am Dienstag: „Prix Anne Beffort“ wird von Stadt Luxemburg für den Bereich Kultur vergeben

Auf Initiative der beratenden Kommission der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern vergibt der Schöffenrat der Stadt Luxemburg bekanntlich seit 2003 den „Prix Anne Beffort“, nach der Mitbegründerin des hauptstädtischen „Lycée de jeunes filles“ und ersten Professorin Luxemburgs benannt. Der 3.000 Euro dotierte Preis wird einer Einzelperson, einer Vereinigung ohne Gewinnzweck, einer Gruppe oder einer Institution, die im Bereich der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern arbeiten, verliehen.

Nach einer Straße, die ihren Namen trägt, und einer 2010 von „Post Luxembourg“ ausgegebenen Briefmarke ist die am 4. Juli 1880 in Neudorf geborene und am 20. Juli 1966 im schweizerischen Davos verstorbene Anne Beffort seit vergangenen Sommer auch Namensgeberin einer Rose. Im Mansfeld-Park in Luxemburg-Clausen tauften Bürgermeisterin Lydie Polfer und Claudine Als, in ihrer Eigenschaft als Präsidentin der 2013 gegründeten Vereinigung „Patrimoine Roses pour le Luxembourg“, am vergangenen 4. September eine Kletterrose auf den Namen „Anne Beffort“.

Ein Blick zurück

Am kommenden Dienstag wird die Stadt Luxemburg den diesjährigen „Prix Anne Beffort“, der ein Projekt der Chancengleichheit im kulturellen Bereich belohnen wird, vergeben. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, um die bisherigen Gewinner des „Prix Anne Beffort“ der Stadt Luxemburg kurz in Erinnerung zu rufen:

2018 „Voix de jeunes femmes“, Jugendaussschuss des „Conseil national des femmes du Luxembourg“.

2017 Colette Flesch, DP-Politikerin und erste Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg.

2016 Der „Planning Familial“ Luxemburg für sein Programm „Café-Santé“ für Flüchtlingsfrauen und Frauen, die einen Antrag auf internationalen Schutz gestellt haben.

2015 Die ALUPSE („Association luxembourgeoise pour la prévention des sévices à enfants“), die sich seit ihrer Gründung 1984 mit dem Problem der Kindesmisshandlung in Luxemburg auseinandersetzt.

2014 „Girls in Tech Luxembourg“, eine 2014 gegründete Vereinigung die sich für die digitale Erziehung der Frauen einsetzt.

2013 Der 1965 gegründete „Planning familial“.

2012 „Femmes en détresse asbl“ mit ihrer Dienststelle „Krank Kanner Doheem“.

2011 „Sport a Fräizäit Zéisseng a.s.b.l.“ (SaF), Organisator der „Randonnée Elsy Jacobs“.

2010 Josiane Kartheiser, Journalistin und Autorin.

2009 Die „Fédération Femmes Cheffes d’Entreprises“.

2008 Annette Schwall-Lacroix, engagierte Anwältin, für ihre Arbeit über die Verdienste von Aline Mayrisch im Bereich der Rechte der Frauen.

2007 Marja-Leena Junker, Schauspielerin, Regisseurin und künstlerische Leiterin des „Théâtre du Centaure“ für ihr Engagement als Theaterfrau für Frauenthemen.

2006 „Cid-femmes“ unter anderem für seinen Initiativen und pädagogischen Aktivitäten wie „mädchenfreundlicher Bücherkoffer“ oder das Projekt „KeK - Kinder entdecken Künstlerinnen“.

2005 „Femmes en détresse“ für ihre Initiative „Neen - géint d’Gewalt“.

2003 „Inter-Actions Faubourgs“ für die Wiedereingliederung junger Arbeitsloser.

Weitere Informationen: egalite@vdl.lu