Ministerin Maggy Nagel hat große Ziele: Sie will die Leute dazu bewegen, sich für das gebaute Erbe zu interessieren. Helfen sollen dabei die „Journées du Patrimoine“ (27.09. - 12.10.) die im Dienst des Kulturentwicklungsplans stehen. An Bewegung mangelt es nicht: Zahlreiche Instandsetzungen oder Neubestimmungen an Gebäuden mit historischer Substanz, die oft als Wohnungen dienen, werden ausgeführt. Der „Service des Sites et Monuments nationaux“ (SSMN) begleitet diese Arbeiten. Doch auch woanders tut sich etwas: Im Kulturministerium beschäftigt man sich darüber hinaus mit der Vorbereitung der Reform des Denkmalschutzes.
In allen Teilen des Landes
Neben Konferenzen und Rundtischgesprächen werden zahlreiche geführte Besichtigungen angeboten, wo sich das „Patrimoine beweegt“. Die künftige „Maison de l’Archéologie“ in Dalheim, die „Rollenger Millen“ („Moulin de Lamadelaine“), die Arbeiten in Marienthal, das Koericher Schloss, die Ateliers des Schlosses von Bourglinster oder das Rham-Plateau stehen beispielsweise auf dem Besichtigungsprogramm.
Alles in allem werden 26 verschiedene Manifestationen an den 13 Tagen zusammen mit über 40 Partnern angeboten. Zahlreiche Gebäude mit historischer Substanz, die sich in Privatbesitz befinden, werden ebenfalls zugänglich sein. Das genaue Programm der „Journées“ findet man unter www.journeesdupatrimoine.lu.
Für die geführten Besichtigungen werden Interessenten gebeten, sich anzumelden: Tel. 247-86665 oder E-Mail isabelle.simon@ssmn. etat.lu




