Gestern Morgen konnten alle Hobbyläufer und Walker bei sonnigem Wetter aber frostigen Temperaturen unter Gleichgesinnten bei der neunten Auflage des „Réidener Wanterlafs“ auf Laufsohlen ins noch junge neue Jahr starten. Ob Jogger oder ambitionierter Läufer: Die Organisatoren boten den Sportlern drei unterschiedliche Distanzen an - 6, 10 und 15 Kilometer -, die diese, ohne dem Diktat der Stoppuhr ausgesetzt zu sein, bewältigen konnten. Beim Winterlauf, der jedes Jahr Anfang Januar im Westen Luxemburgs stattfindet, wird bewusst auf eine Zeitnahme verzichtet. Vermutlich sei dies auch der Schlüssel zum Erfolg, meint Paul Zacharias, Präsident des Organisatorenteams „Réidener Wanterlaf a.s.b.l.“ .
Seit September auf Sponsorensuche
Er und sein siebenköpfiges Team sowie die 65 ehrenamtlichen Helfer begrüßen jedes Jahr in Redingen zahlreiche Freizeitsportler, die man in der Regel nie bei Straßenläufen antrifft und schon gar nicht bei Veranstaltungen mit Wettbewerbscharakter.
Die Veranstalter haben in den letzten Jahren mit wenig Aufwand drei von der Distanz her unterschiedliche Strecken zusammengestellt und mit dem Atert Lycée einen Partner gefunden, der dem Organisatorenteam beim Ausrichten des Events technisch unter die Arme greift.
Ab Mitte September hielten die Organisatoren bereits Ausschau nach Sponsoren. Viele würden den Redinger Lauf unterstützen, weil man die Startgelder für einen guten Zweck spende, erklärt Zacharias. Nachdem die Zahl der Voranmeldungen in den letzten zwei, drei Jahren stetig zugenommen hatte, mussten Zacharias und seine Kollegen in diesem Jahr einen leichten Rückgang hinnehmen. Mit nur 900 Voranmeldungen sei es in diesem Jahr schwierig gewesen, die 2014er Rekordteilnehmerzahl von über 1.600 Teilnehmern zu erreichen oder gar zu knacken, lautet die Aussage der Organisatoren.



