CLAUDE KARGER

Während die Temperatur draußen endlich wieder ins Plus steigt, bläst in politischen Sphären weiterhin ein eisiger Wind. Zum Beispiel in der Akte Kirchenfabriken, wo das Syfel gegen den als „Brontosaurus“ abgekapselten Kirchenfonds kämpft. „Ein Bild, das wenig Anlass zur Hoffnung gibt: Mit der Eiszeit waren die Dinosaurier zum Aussterben verdammt - wobei Außenstehende das Klima zwischen Kirchenführung und Kirchenfabriken wohl als Eiszeit charakterisieren dürften“, meint der „Wort“-Wochenrückblicker dazu, während der Chefschreiber des Erzbistumsblatts die „schwachen juristischen Argumente“ des Syfel geißelt und „angesichts der unter den Handelnden zahlreichen Sturköpfe“ an einer einvernehmlichen Lösung zweifelt. Während auch das Verhältnis zwischen Ärzten und Gesundheitsministerin ob der mutsch’schen Spitalreform bereits Frostbeulen schlägt, kommt der beißendste Hauch freilich aus Washington, wo ein Godzilla alles was cool war an den USA dem Erdboden gleichmachen will. Der EU hetzt er nun auch noch einen Diplomaten auf den Hals, der den Brexit applaudiert, findet, JCJ sei ein „adäquater Bürgermeister einer Stadt in Luxemburg“ gewesen und sollte schleunigst wieder dorthin zurück, sowie den Zusammenbruch von Euro und EU mitbetreiben möchte. Der Winter kommt, definitiv. Lang, hart und erbarmungslos.