LUXEMBURG
MM

Internationale Betreiber wie Uber setzen die Taxibranche unter Zugzwang. Voyages Emile Weber und Benelux Taxis reagieren darauf und kündigten am Montag bei einer Präsentation in der Abtei Neumünster in Anwesenheit des Ministers für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur François Bausch den Launch des neuen Webtaxi an.

Neu ist dabei nicht nur, dass die Handelsmarken Benelux Taxis und Intertaxis verschwinden oder eine App in fünf Sprachen, sondern beispielsweise auch die Einführung eines neuen Berechnungssystems, das die Verkehrssituation berücksichtigt, wodurch Abend- und Nachtfahrten billiger werden.

Vorteilhaft für Reisende, die per Flugzeug oder Bahn in Luxemburg ankommen: Durch Eingabe von Flug- oder Zugnummer wird die Wartezeit des Taxis berechnet. So wartet ein Taxi, das für 15 Minuten nach der Landung bestellt wurde, eine Viertelstunde lang auf seinen Kunden, unabhängig davon, ob der Flug pünktlich war oder Verspätung hatte.

Bei der Übernahme von Benelux Taxis durch Voyages Emile Weber und der Inbetriebnahme von Webtaxi im Jahr 2012 verwaltete die Taxizentrale eine Flotte mit 42 Fahrzeugen, heute sind es 112.

„Mit der Zusammenlegung verschiedener Leistungen und der Handelsmarken wird Webtaxi zum führend Unternehmen der Taxianbieter im Großherzogtum Luxemburg“, teilt das Unternehmen mit. Wurde Webtaxi bisher nur in Luxemburg-Stadt angeboten, steht der Taxiservice ab sofort ebenfalls in den fünf Kantonen Mersch, Capellen, Grevenmacher, Remich und Esch/Alzette zur Verfügung.