LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Ab dem 1. Februar werden einige Anpassungen am AVL-Busnetz vorgenommen

Die Hauptstadt zählte am vergangenen 31. Dezember 114.090 Einwohner gegenüber von 110.499 am 31. Dezember 2015. Dies teilte Bürgermeisterin Lydie Polfer gestern anlässlich des „City Breakfast“ mit. Davon waren 33.302 oder 20,19 Prozent Luxemburger und 80.788 oder 70,81 Prozent Nichtluxemburger. Ende vergangenen Jahres lebten Menschen aus 167 Nationalitäten in Luxemburg-Stadt, davon die Bürgermeisterin unterstrich, 105.217 Europäer, 4.113 Asiaten, 2.457 Amerikaner, 2.111 Afrikaner, 102 Personen aus Ozeanien, 53 Personen von unbestimmter Nationalität und 37 Staatenlose.

„Eng Stad, déi wierklech wiisst“

Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr auf dem Stadtgebiet 4.998 Geburten und 1.484 Geburten registriert. Womit nach Polfers Worten einwandfrei bewiesen sein dürfte, dass Luxemburg eine „Stad ass, déi wierklech wiisst“. Für Lydie polfer ist die Hauptstadt eine „lieweg Stad“, in der eine multikulturelle Gesellschaft lebt. Ferner konnte die Bürgermeisterin berichten, dass in Luxemburg.-Stadt im vergangenen Jahr 396 Hochzeiten geschlossen wurden, davon 21 gleichgeschlechtliche. Leider wurden auch 620 Scheidungen registriert. Im vergangenen Jahr wurden 551 Lebenspartnerschaften (PACS) in der Hauptstadt eingetragen, davon 17 gleichgeschlechtliche.

Anpassungen im Busnetz ab dem 1. Februar

Von einigen Anpassungen im Busnetz der Stadt Luxemburg wusste die zuständige Stadtschöffin Sam Tanson zu berichten. Nach Abschluss der Baustelle am Place de la Gare und der Einrichtung einer Ladestelle für die neuen Elekro-Hybrid-Busse der Stadt Luxemburg gilt wieder die ursprüngliche Ordnung der Bussteige, allerdings mit einigen Ausnahmen.

So werden die AVL („Autobus de la ville de Luxembourg“)-Linien 1, 7 und 16 ab kommendem Monat den Bussteig 12 anfahren, was eine bessere Verkehrsanbindung der Busse sicherstellen soll. Die AVL-Linie 29 wird den Bussteig 9 anfahren.

Im Hinblick auf die Einführung der Elektro-Hybrid-Busse werden die Fahrpläne der AVL-Linien 9, 13 und 14 angepasst werden. Diese Anpassung wird notwendig, da die Plug-In-Busse sechs Minuten brauchen, um zu laden.

Zwischen Howald und dem Hauptbahnhof wird die Route der AVL-Linie 29 („P+R Luxembourg/Sud - Aéroport, Cargo Center“) angepasst werden, da diese Linie fortan wieder die Route de Thionville mit den Haltestellen „Dernier Sol“, „Hippodrome“ und „Neufchâteau“ bedienen wird. Auf dieser Linie sollen auch zusätzliche Fahrten in Richtung Findel angeboten werden, um bereits in den frühen Morgenstunden, gegen 5.00, eine Anbindung an den Flughafen sicherzustellen.

Auch sonntags nachmittags soll die Verkehrsanbindung an den Flughafen verbessert werden. In diesem Sinne werden zusätzliche Fahrten auf der Linie 16 angeboten, die künftig sonntags nachmittags im 15-Minuten-Takt verkehren wird (zurzeit 30-Minuten-Takt). Das Detail diese Änderungen kann man im Internet unter autobus.vdl.lu nachlesen.