LUXEMBURG
LJ

SNJ vergab zum dritten Mal den „Jugendpräis“

Am Donnerstagabend wurde zum dritten Mal der „Jugendpräis“ vergeben. Rund 200 Gäste waren in das „Forum Geesseknäppchen“, um an der vom „Service national de la jeunesse“ organisierten Preisvergabe teilzunehmen, die die große Bandbreite an Jugendprojekte in Luxemburg sowie das Engagement der beteiligten Personen zeigte.

Auf den öffentlichen Aufruf zur Einreichung von Projekten im Dezember folgten 65 sehr unterschiedliche Projekte. Diese gliederten sich in eine der sechs Kategorien des Wettbewerbs: „Fir eise Planéit“, „Iwwer d’Grenzen ewech“, „Ee fir deen aneren“, „Digital Liewenswelten“, „Sech wuelfillen“, „Kreativityit ännerstëtzen“.

Zwei Schritte

Alle Bewerbungen wurden zunächst von einer Expertenjury bewertet, die aus sechs Personen bestand, die über Fachkenntnisse in der Realisierung oder Betreuung von Projekten verfügten. Ihre Aufgabe bestand darin, drei Projekte in jeder der sechs Kategorien unter Berücksichtigung von Relevanz, Wirkung, Innovationskraft und Engagement junger Menschen zu identifizieren. Der Jury stand auch ein „Joker“ zur Verfügung, um ein zusätzliches Projekt zu nominieren, unabhängig von der Kategorie.

Auf der Grundlage der Nominierungen bestimmte eine zweite Jury, die sich aus neun jungen Menschen im Alter zwischen 13 und 30 Jahren zusammensetzte, den Gewinner jeder der sechs Kategorien. Ausgezeichnet wurden: „L’eau pour tous, tous pour l’eau“ des „Jugendhaus Mutfert“ („Fir eise Planéit“); „Young Trees“ des „Jugentreff Déifferdang“ („Iwwer d’Grenzen ewech“); „Identity Call“ von der „Kulturfabrik“ („Ee fir deen aneren“); „D’Wäiss Wouerecht, Drogenpräventiounsfilm“ des „Jugendtreff Norden - Elisabeth“ („Digital Liewenswelten“); „Roaring Zelda“ von den Rotondes („Sech wuelfillen“); „Young artists“ von der „Commission des jeunes de Dudelange“ „Kreativitéit ënnerstetzen“. Und der Publikumspreis, über den auf RTL.lu abgestimmt wurde, ging an „Training of young scoutsleaders & Solafrica Projet“ der FNEL.