LUXEMBURG

Ausstellung von farbenfrohen Elefanten-Kunstwerken in Luxemburg und Trier

Die Städte Trier und Luxemburg werden vom 19. Juli bis um 18. Oktober Ausrichter der ersten „Elephant Parade“ in ihren beiden Ländern sein. Mit „Mother“, dem von Sharul Amir für die „Elephant Parade Singapur“ geschaffenen Elefanten, ist am
„Knuedler“, in unmittelbarer Nähe zum Rathaus der Stadt Luxemburg, der erste Vorbote dieses Groß-Events eingetroffen.

Unter dem Motto „Be part of it...“ („Sei ein Teil davon...“) werden drei Monate lang 95 farbenfrohe Elefanten-Kunstwerke die Plätze und Straßen der beiden Städte schmücken. Voraussichtlich 50 bis 55 der Kunstwerke werden in Luxemburg-Stadt zu sehen sein, wie gestern Vormittag von Hilt-rud Zock und Samuel Dickes von der „Elephant Expo Trier-Luxemburg GmbH“ unterstrichen wurde. Die „Elephant-Parade“ war ursprünglich mit rund 80 Exponaten angedacht. Da sich das Interesse der Paten und Sponsoren derart positiv entwickelt hat, ist die Elefantenherde deutlich gewachsen. Wo genau die Elefanten-Kunstwerke in Luxemburg-Stadt aufgerichtet werden, ist derzeit noch nicht gewusst. Ein Großteil der Werke werden im Stadtzentrum zu sehen sein, drei sollen auf Kirchberg errichtet werden und vier bis fünf im Bahnhofsviertel.

Lea Linster - prominente Patinaus Luxemburg

Von regionalen und internationalen Künstlern oder ambitionierten Prominenten gestaltet, ist jeder Elefant einzigartig. Für die „Elephant Parade Trier-Luxemburg“ engagieren sich u.a. der Sänger/Songwriter Rea Garvey, der Comedian Atze Schröder und die Schmuck- und Modedesignerin Jette Joop. Sie gesellen sich somit zu der Sängerin Katy Perry, dem Schauspieler Rupert Grint oder dem Designer Tommy Hilfiger, die sich bereits in den Vorjahren für die vom Aussterben bedrohten asiatischen Elefanten stark machten. Als prominente Patin für den Elefanten des luxemburgischen Künstlers Jacques Schneider konnte die Sterne-Köchin Lea Linster gewonnen werden.

Zum Finale der Ausstellung werden die Elefanten-Kunstwerke Ende Oktober 2013 im Rahmen von Gala-Auktionen in den beiden Städten von einem namhaften Auktionshaus zugunsten der „The Asian Elephant Foundation“ versteigert. Mit der „Elephant-Parade“ macht diese Stiftung weltweit auf die vom Aussterben bedrohten asiatischen Elefanten aufmerksam und finanziert Schutzprogramme, um die Lebensräume für Tier und Mensch nachhaltig zu erhalten.

Zusätzlich werden zwei Exponate zur Förderung karitativer Initiativen aus der Region Trier-Luxemburg versteigert. So wird der Erlös von „elevolutiona“, dem Elefanten der jüngsten Künstlerin Viviane Mittné (17), auf Wunsch des Schirmherren der „Elephant Parade“, Hauptstadtbürgermeister Xavier Bettel, zu gleichen Teilen an die Organisation „Rahna - Muppen ënnerstëtze Leit am Rollstull“ und „Chiens Guides d’Aveugles au Luxembourg“gespendet. Die Auktionssumme de von Jette Joop kreierten „Lovely Elepunk“ wird „nestwärme e.V.“mit Sitz in Trier zufließen.

Noch Patenschaften möglich

Finanziert wird das Event sowie die Herstellung der Kunstwerke durch Sponsoren aus der Wirtschaft. Sie übernehmen beispielsweise die Patenschaft für einen oder mehrere Kunst-Elefanten und tragen so zum Erfolg der ersten „Elephant Parade“ in Deutschland und Luxemburg bei.

Wie gestern zu erfahren war, sind derzeit noch rund zehn Patenschaften für diese exklusiven Kunstwerke möglich. Weitere Auskünfte erhalten Interessierte beim Projektbüro der „Elephant Expo Trier-Luxemburg GmbH“ unter der Telefonnummer 0049 651 82 67 89 22, unter trier-luxemburg@elephantparade.com oder unter www.elephantparade.com . JK