REMICH
LJ

Mit Polizeieskorte: Im passenden Marsch durch die Stadt Remich

Bei Dienstantritt auf der Polizeiwache in Remich herrschte am Donnerstagmorgen munteres Gequake. Die Beamten machten sich auf die Suche, um den Ursprung ausfindig zu machen.

Im Hinterhof dann die Überraschung: Elf kleine Entenküken, bewacht von Mutter Ente und Papa Erpel, die ihren Kleinen nicht von der Seite wichen, wurden als Quelle ausgemacht.

Kiste brachte nicht dengewünschten Erfolg

Eine Lösung musste her und eine Kartonkiste erwies sich als hilfreich.

Die Eltern waren hier jedoch anderer Meinung und flogen davon als die kleinen Küken in die Kiste gepackt wurden. Demnach wurden sie wieder auf freie Flossen gesetzt und watschelten quakend durch den Hinterhof, bis die Eltern wieder einflogen.

Da ein Transport bis zum Moselufer demnach so nicht möglich war, musste eine Eskorte in die Wege geleitet werden.

Verkehr wurde angehalten

Stilgerecht im Gänsemarsch ging es dann über den Fußgängerüberweg in eine Nebenstraße, um anschließend über die N10 ans Moselufer zu gelangen.

Auf der N10 musste der Verkehr kurzzeitig gestoppt werden, um die 13-köpfige Familie sicher über die Straße zu bringen.

Als das Wasser nahte, wurde aufgrund der Vorfreude das Watscheln beschleunigt bis die Flossen wieder nass waren, berichtet die Polizei.