THOMAS AMEND

Fondsmanager und Dienstleister erhalten ihre Bezahlung so oder so. Nicht fair, findet Thomas Amend von der Axxion SA

Kennen Sie das? Sie freuen sich auf entspannte Urlaubstage in einem schicken Hotel mit Traumstrand, sanftes Meeresrauschen und landestypische Gaumenfreuden. Reiseprospekt oder Internet haben nur das Beste versprochen. Stattdessen bekommen Sie eine abgewohnte Bude, eine nervtötende Baustelle nebenan und Schnitzel mit Pommes.

Die normale Reaktion des Urlaubers ist in diesem Fall, den Preis zu mindern. Für seine schlechte Leistung soll der Verursacher auch eine Einbuße erleiden. So weit, so gerecht. Glücklicherweise sind solche Fälle die Ausnahme.

Ganz anders liegt dagegen das Enttäuschungspotenzial bei Fondsmanagern aktiv verwalteter Investmentfonds: Nur wenige Fondsverwalter schaffen es, mit der Marktentwicklung Schritt zu halten. Über 80 Prozent liegen im Fünf-Jahres-Vergleich unter den Indices ihrer Märkte.

Mancher Fondsinvestor schaut im Januar verärgert in sein Depot: Statt des erhofften Mehrwertes zur Börsenentwicklung findet er nur eine mickrige Rendite oder sogar ein Minus. Ein erneuter Blick in den Fondsprospekt bringt den Blutdruck nach oben: „Ein innovatives Anlagekonzept“ gepaart mit „einem aktiven Risiko-Management-Ansatz“ sollten „überdurchschnittliche Renditechancen“ bringen.

Einige Seiten weiter wird klar: Der Fondsmanager, die verschiedenen Dienstleister, Banken, Broker, Wirtschaftsprüfer, sogar die Aufsichtsbehörde… alle erhalten ihre Bezahlung, ohne dass der Erfolg des Anlegers dabei irgendeine Rolle spielt. Eine Performance-Gebühr als Leistungskomponente ist immer ein Zuschlag, quasi als Sahnehäubchen für den Fondsmanager, wenn es doch mal klappt.

Kein Wunder also, wenn sich so mancher Anleger bisher auf eine leichter zu beurteilende Direktanlage in Rentenpapieren verlassen hat. Aber die Zeiten einer zufriedenstellenden Rendite in diesem Anlagesegment sind auf längere Sicht wohl vorbei, so dass eigentlich ein Mischfonds mit Aktien, Renten, Rohstoffen und Immobilien eine gute Lösung sein könnte. Wäre da nicht… unser vorher beschriebenes Phänomen!

Alle Fondsgesellschaften sind sich da einig: Feste Gebühren ohne Risiko.
Auch unsere Vergütung ist bisher so aufgebaut. Ein faires Konzept aber wäre, wenn der wirtschaftliche Erfolg des Fondsmanagers direkt mit dem des Investors gekoppelt ist. Fair wäre es, wenn der Fondsmanager die Dienstleister aus seinem Ertrag selbst bezahlen muss. Fair, wenn nicht jeder aus dem Fondsvermögen seine feste Gebühr kassiert und nur der Anleger mit leeren Händen dasteht.

Eine Revolution, meinen Sie? Ja, und wirklich eine, die gut in eine Zeit sich völlig verändernder Märkte passt. Ein Wagnis ist es: Es ist das Ende der großen Versprechungen und der dürftigen Resultate. Das Ende der Vertriebsmaschine Großbank, die den Anlegern Themen verkauft, wenn sie schon längst ihren Zenit überschritten haben. Es ist der Anfang für kluge Konzepte. Der Anfang einer Suche nach guten Chancen: Für die Anleger und für die Fondsanbieter gemeinsam! Wir von Axxion jedenfalls wollen zu denen gehören, die Neues denken und Neues wagen.
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Axxion S.A.: Führend in der Fondsadministration

Die Axxion S.A., die sich selbst als „die etwas andere Fondsgesellschaft“ bezeichnet, zählt zu den führenden bankenunabhängigen Dienstleistern für die Administration sogenannter Privat-Label-Fonds für Vermögensverwalter, Family Offices und andere institutionelle Fondsinitiatoren. Das 2001 gegründete Unternehmen mit Sitz in Luxemburg ist inhabergeführt und verwaltet etwa 4,5 Milliarden Euro in rund 130 Investmentfonds. Die Philosophie der Axxion ist die „Balance der Partnerschaft“ zwischen Kunde und Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG). Die Kunden profitieren dabei vom hohen Serviceanspruch und der langjährigen Erfahrung des Teams.