Als Gründungsmitglied der „déi gréng“ (nicht zu verwechseln mit François Bausch) hat Rotundenchef Robert Garcia ja schon viele komische Sachen in seinem Leben gemacht (man erinnere sich nur an das grüne Wahlprogramm von 1984: „Unser Ideal ist es, frei zu leben wie der Baum und solidarisch wie der Wald“), aber was er sich da am Wochenende zur Eröffnung eines dieser Rotundendinger erlaubt hat, das ist dann aber doch dezent halsbrecherisch. Anstatt den Eröffnungsgästen nämlich Crémant und Schnittchen zu kredenzen, so wie sich das in Luxemburg gehört, erhielten diese lediglich „zwei Marken, mit denen sie Erdnüsse aus Automaten nehmen konnten, sowie einen Becher, mit dem sie gratis Leitungswasser erhielten“, wie das „Tageblatt“ die Chose zusammenresümierte.
Kein Wunder, dass Regierungsmitgliederin Maggy Nagel nicht überall dabei sein will („je ne peux pas aller partout!“, Frau Nagel im „Le Quotidien“), sind so Nuss- und Wasserzeugs doch eher nicht nach dem Geschmack der Ministerin, die dann aber eine total tolle Lösung hat, wie man in Zukunft so ein Referendumsmassaker vermeiden kann: „Je crois que nous ne devons plus interroger la population et avoir tout simplement le courage de prendre nous-mêmes les décisions“. Wer sagt‘s denn...


