LUXEMBURG
DANIEL OLY

Das „Luxembourg United“-Team auf dem Weg nach Japan

Mit den Erfolgen hätte wohl niemand gerechnet; das Robo-Lab der SNT-Universität Luxemburg, das erst seit rund einem Jahr besteht, hat sich nicht nur für das „German Open“-Turnier qualifizieren können, sondern hat sich wesentlich besser behaupten können, als gedacht. So konnte das junge Team alte Hasen wie die Teams aus Zürich, Frankfurt oder Rom schlagen und in seiner Klasse (oder Kategorie) als Nummer eins aus dem Turnier gehen. Damit nicht genug: Das Team hat sich auch für den „RoboCup“ in Japan qualifizieren können - und wird ab dem 25. Juli Luxemburg und die Uni direkt vor Ort in Nagoya auf dem Turnier vertreten.

Mit Zuversicht und Kampfeslust nach Japan

Das Team freut sich entsprechend, die Reise antreten zu dürfen. „Ohne unsere Sponsoren von der Cargolux, der Handelskammer oder von EuroDNS und Let’s Make it Happen hätten wir die Kosten unmöglich selbst bestreiten können“, erklären die Teammitglieder. „Für das Turnier selbst sind wir recht zuversichtlich, dass wir gut abschließen können. Natürlich hoffen wir, dass wir in unserer Kategorie ganz vorn mitspielen“. Nicht unrealistisch, wird das Team doch auf Gegner treffen, die man bereits schlagen konnte. „Der RoboCup ist trotzdem eine Nummer größer, da spielt die ganze Welt mit“, meint Teamleiterin Prof. Patrice Caire. Im Team befinden sich neben Prof. Caire noch die Master-Studenten Yan Medernach, Claudio Cimarelli und Shunichi Hashikawa, sowie die Bachelor-Studenten Ana Patricia Marquez, Alexander Eyjólfsson und Jiada Wang.

Mit den eigenen Leistungen könne man hingegen zufrieden sein, die eigenen Erwartungen wurden mit den guten Resultaten mehr als erreicht; bei der geleisteten Arbeit der Studenten geht es schließlich nur augenscheinlich um Roboterfußball. Mit den Weiterentwicklungen bei der Robotertechnik geht es vielmehr darum, Roboter insgesamt zu verbessern - die Kickerei ist nur ein spaßiges Einsatzfeld. Bleibt nur, den Robokickern und ihrem Team viel Erfolg zu wünschen.