LUXEMBURG
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DP zieht positive Regierungsbilanz in den Bereichen Finanzen und Wirtschaft

Da die Finanz-und Wirtschaftspolitik einen Schwerpunkt im DP-Wahlprogramm darstellt, nutzten Finanzminister Pierre Gramegna und der DP-Abgeordnete und Wirtschaftsexperte André Bauler gestern die Gelegenheit, im Rahmen einer Pressekonferenz ein positives Bild der aktuellen Lage zu zeichnen. Dass die Wirtschaft wachse, die Arbeitslosigkeit zurückgehe, und die Staatsfinanzen gesund seien, bilde dann auch die Grundlage für eine nachhaltige Finanz- und Wirtschaftspolitik, für die die DP einstehe.

47.000 Leute arbeiten inzwischen wiederim Finanzsektor

Der Finanzplatz habe sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt, und trotz vieler Veränderungen, unter anderem durch die Digitalisierung, würden inzwischen wieder 47.000 Leute im Finanzsektor arbeiten, was elf Prozent der aktiven Bevölkerung darstellen würde, die indes 30 Prozent des Bruttoinlandprodukts produzieren würden, wie Gramegna unterstrich. Dem Finanzplatz gehe es aber auch deswegen gut, weil Luxemburg, und er meinte hiermit natürlich die neue Regierung, es fertig gebracht habe, wieder für mehr Transparenz zu sorgen. Die DP wolle den Finanzplatz auch in Zukunft weiter stärken, so der Finanzminister: „Standuertpolitik op Lëtzebuergesch, dat heescht, permanent innovéieren, nohalteg Nische fannen an eise Standuert kohärent diversifiéieren“, was zum Beispiel jetzt schon für „Green Finance“ und „FinTec“ gelte.

„Mehr Qualität und weniger Quantität“

André Bauler kündigte seinerseits an, das Erfolgsmodell Luxemburg weiter ausbauen zu wollen. Dafür werde jedoch ein Wachstum gebraucht, das auch Sinn mache: „De Wuesstem dierf net schueden, weder de Leit, déi hei liewen, nach deenen, déi hei schaffen“. Wirtschaftswachstum dürfe kein Selbstzweck sein, und nicht auf Kosten der Lebensqualität gehen, sondern müsse auf nachhaltigen Kriterien fußen. Die DP spreche sich für Wachstum aus, aber mit weniger Ressourcenverbrauch. „Mir wëlle méi Qualitéit a manner Quantitéit“, so André Bauler.