LUXEMBURG
MM

SES steigert weiter Gewinn und Umsatz - neue Transponderkapazitäten werden gebraucht

Der luxemburgische Satellitenbetreiber SES ist zufrieden mit sich. Bei der Vorlage der Halbjahresbilanz am Freitag spricht das Unternehmen von einer „soliden Leistung“: Der Umsatz ist um 9,6 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro gegenüber dem ersten Semester 2016 gestiegen.

Beim Nettogewinn sieht es sogar noch besser aus, denn der stieg um 21,2 Prozent auf 275,5 Millionen Euro. Mit einem Auftragsvolumen von 7,5 Milliarden Euro in den Büchern, 200 Millionen Euro mehr als zu Jahresbeginn, kann das Unternehmen optimistisch in die Zukunft blicken. Unternehmenschef Karim Michel Sabbagh meint denn auch: „SES ist gut aufgestellt, um nachhaltiges Wachstum zu erzielen“.

Einzige Sorge bereitet momentan der Rückgang nutzbarer Satellitentransponder. Der 2003 ins All geschossene und dieses Jahr havarierte Satellit AMC-9 mit 48 Transpondern belastet die Bilanz des ersten Halbjahres mit 38,4 Millionen Euro negativ. Auch andere Satelliten neigen sich dem Ende ihrer Lebenszeit zu. Abhilfe sollen Satellitenstarts schaffen, die in den kommenden neun Monaten geplant sind.