LUXEMBURG-HAMM
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Gedenkzeremonie des „Cercle des Officiers de la Garde Grand-Ducale“ auf dem US-Friedhof

Der Morgen des 16. Dezember 1944 wird auf ewig zur Geschichte Luxemburgs gehören, als die Wehrmacht zu ihrem letzten Gegenschlag ausholte und in der Ardennenoffensive die Linie der völlig überraschten Alliierten nördlich von Echternach überrannte. Dieser Vorstoß zerstörte den Norden des Landes und die nahen belgischen Regionen. Der Vorstoß kam zwar nach wenigen Tagen kurz vor Dinant zum Erliegen. Es kostete aber die US-Truppen Wochen und über 19.000 Tode in der „Battle of Bulge“ um die Wehrmacht wieder in ihre Ausgangsstellung zurückzudrängen, um denn Weg zum Rhein antreten zu können. Entscheidend zur Wende in der Schlacht hatten die Panzertruppen des US- Generals George S. Patton beigetragen.

Am Samstag hatte der „Cercle des Officiers de la Garde Grand-Ducale“ zu einer Gedenkzeremonie an den Beginn der Schlacht vor 72 Jahren auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof in Hamm eingeladen. Dort sind viele der US-Opfer beigesetzt, auch der kurz nach dem Krieg tödlich verunglückte Patton. Die Kranzniederlegung wurde vom Präsidenten des Cercle, Oberstleutnant i.R. Léandre Mignon, und einer Delegation der US-Botschaft vorgenommen und von einer Delegation der luxemburgischen Armee begleitet.