LUXEMBURG
CLAUDE KARGER

„Corona wird zum Stimmungskiller“, blickt der „Wort“-Rückspiegelwart auf die „Sonndesfro“ zurück, „„Déi Gréng“ erleiden das Greta-Schicksal. Öko ist out, der Stecker gezogen. Und die CSV? Sie verharrt in ihrem Trotz-Motz-Modus der stärksten Partei und wartet seit nunmehr sieben Jahren auf den Erlöser, der sie aus der nicht enden wollenden Oppositionsgefangenschaft führt. Hmm, was macht eigentlich Jean-Claude Juncker...“. Na, der ist jetzt EU-Sonderberater und gibt quietschfidel Interviews in seinem Büro in Brüssel, wo ihn unlängst die „Wiener Zeitung“ besuchte. Der Ort ist übrigens ein Hort der Innovationen: „Auf dem Schreibtisch liegt ein legendäres Accessoire: das alte Nokia-Handy aus einer Zeit, als an Smartphones noch geforscht wurde. Völlig abhör- und hackersicher, das hätten ihm alle Geheimdienstleute der Welt bestätigt, sagt Juncker. Dann holt er aber doch eine neue Errungenschaft heraus: ein Tablet in dicker Schutzhülle. Ein iPhone hat er inzwischen auch bekommen“. Aha! Im Gespräch ging’s ansonsten um die Klassiker EU-Solidarität, -Finanzen, -Schulden und Brexit. Und zu guter Letzt natürlich um Tirol: „Ich bin im August wieder dort, ich will diese Wochen beim Stanglwirt in Going nicht missen. Ich fühle mich da pudelwohl, habe auch sehr viele freundschaftliche Kontakte in Tirol. Da lande ich immer wieder glückseligst“. Hach!