LUXEMBURG
INGO ZWANK

27. Januar - Internationaler Holocaust-Gedenktag: Luxemburg gedenkt in Esch/Alzette

Am 1. November 2005 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 60/7 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Nach der Annahme der Resolution bezeichnete UNO-Generalsekretär Kofi Annan den Holocaust als ein „beispielloses Verbrechen, das nicht einfach der Vergangenheit zugeschrieben und vergessen werden kann.“

Im Rahmen des Internationalen Gedenktages an die Opfer lud die israelitische Kultusgemeinschaft Esch/Alzette, das Musée national de la Résistance und die Stadt Esch/Alzette am Sonntag zu einer Gedenkfeier auf den Escher Place de la Synagogue ein - dies unter doch recht hohen Sicherheitsmaßnahmen. Unter den Gästen waren neben Großrabbiner Alain Nacache und Robert Wolf, Präsident der jüdischen Gemeinde Esch/Alzette, der Holocaust-Überlebende Gerd Klestadt, Luxemburgs Justizminister Félix Braz, Familienministerin Corinne Cahen, Mittelstandsminister Lex Delles, der deutsche Botschafter Dr. Heinrich Kreft, US-Botschafter James Randolph Evans sowie der Escher Bürgermeister Georges Mischo.

Zum Gedenken wurden am Mahnmal Kieselsteine vor den Kerzen abgelegt - denn Blumen verwelken, Steine bleiben, wie es im jüdischen Glauben Brauch ist.

Ein ausführlicher Bericht in der Montagsnummer des Journals