ESCH/LALLINGEN
SIMONE MOLITOR

Die erste „Escher Handisport-Woch“ wurde am Samstag eingeläutet

Manch einer konnte am Samstagabend nur verblüfft staunen: In der Lallinger Sporthalle wurde mit einem Show-Abend die erste „Escher Handisport-Woch“ eingeläutet. Ziel dieser Woche ist es, die breite Öffentlichkeit für den Behindertensport zu sensibilisieren. Sport sei letztendlich ein soziales Inklusionsinstrument, hatte es im Vorfeld von Seiten der Organisatoren geheißen.

Welche Leistungen Sportler trotz einer Behinderung vollbringen können, davon konnte man sich am Samstag überzeugen. Besonders interessant war eine Tischtennis-Vorführung, an der neben drei französischen Handisportlern auch der Luxemburger Tischtennismeister Traian Ciociu - selbstverständlich ebenfalls im Rollstuhl - teilnahm.

Die Lux Rollers ihrerseits hatten die Spieler des Basket Esch zu einem Spiel auf Rädern herausgefordert. Ein taubstummer Jongleur aus Frankreich sowie eine gehörlose Hip-Hop-Tänzerin aus Deutschland gaben ebenfalls eine Kostprobe ihres Könnens. Highlight des Abends war die Darbietung des Rollstuhl-Partnerakrobatik-Duos FateFusion. Rollstuhlfahrer Christian und Tänzerin Michelle hatten in der Vergangenheit bereits an der Fernsehshow „Das Supertalent“ teilgenommen. Die Botschaft ist zweifelsohne angekommen: Auch Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung können tolle Leistungen bringen.