LUXEMBURG
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Ein gesellschaftlicher Fixpunkt: Der „Premier Bal“ der Tanzschule Mireille Roulling

Der „Premier Bal“ der Tanzschule Mireille Roulling gehört fest zur luxemburgischen Ballsaison und zieht jährlich hunderte Gäste an. Ähnlich wie beim großen Wiener Opernball stehen auch hier die Debütantinnen und Debütanten im Mittelpunkt. In diesem Jahr fand die traditionelle Veranstaltung zum 67. Mal statt und zeigte sich alles andere als verstaubt.

Ein klassisches Debut

Mit dem feierlichen Einzug der Absolventen der Herbstkurse 2019 in den Festsaal des „Alvisse Parc-Hotels“ begann auch die Ausgabe 2020 des „Premier Bal“. Für viele der jungen Tänzer ist dieser „richtige“ Ball ein echtes gesellschaftliches Debüt, das sie mit Eltern und Freunden gemeinsam erleben können.

Wie in jedem Jahr hat Mireille Roulling auch 2017 ein interessantes Rahmenprogramm auf die Füße, pardon, die Tanzschuhe, gestellt. Es wurde nicht nur getanzt, man konnte auch eine Reihe von Showdarbietungen erleben. Es geht aber nicht nur um Unterhaltung. Der „Premier Bal“ kommt jedes Jahr einem guten Zweck zu statte. 2020 geht der Erlös an „MPG Responsibility Now“, einer Organisation, die in Thailand Schulen für Kinder baut, die aus Myanmar geflüchtet sind.

Ein jugendlicher Effekt

Schon im Lauf der vergangenen Woche hatte Mireille Roulling in einem Interview mit dem „Journal“ eine der Besonderheiten des Balls erläutert: „Alle Gruppen, die an unserer Tanzschule sind, werden auch beim „PremierBal“ auftreten. Das gibt dem Konzept einen sehr jugendlichen Effekt. Wir führen quasi die Tradition mit Moderne zusammen, was diesen Ball sehr besonders macht. Die Tänze werden alle von unseren Schülern vorgeführt, das geht von Kindern ab fünf Jahren bis hin zu Senioren.“


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