LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Reise per Sondertransport von Saragossa (Spanien) nach Luxemburg-Kirchberg

Nach einer langen Reise ab dem spanischen Saragossa ist die erste Tram am Mittwochabend kurz vor Mitternacht per Sondertransport in Luxemburg-Kirchberg eingetroffen.

Für den Transport in ihre neue Heimat wurde die 45,4 Meter lange und 2,65 Meter breite Trambahn in zwei verschieden lange Teile zerlegt und mit zwei Lastwagen ins Großherzogtum befördert. Der kleinere Teil - zwei von insgesamt sieben Tram-Modulen, die zusammen ein Gefährt bilden -, wurde über die französischen Grenze nach Luxemburg gebracht.

Über Wasserbillig nach Kirchberg

Das zweite, wesentlich längere Teilstück aus fünf von sieben Tram-Modulen kam über die Grenze in Wasserbillig ins Großherzogtum. Mit Polizeieskorte ging es weiter zum „Tramsschapp“ in Luxemburg-Kirchberg. Im Tram-Depot werden die beiden Tram-Teile nun von den mitgereisten Experten des spanischen Herstellers CAF („Construcctiones y Auxiliar de Ferrocarrile“) wieder zu einem Gefährt zusammengebaut.

Das erste Tram-Fahrzeug wird demnächst für Testzwecke auf dem Gelände des „Tramsschapp“ eingesetzt. Anschließend stehen erste Testfahrten auf dem Tram-Teilstück zwischen dem „Tramsschapp“ und der „rouder Bréck“ an. Dieses Teilstück soll bekanntlich im kommenden Dezember seiner Bestimmung übergeben werden.