LUXEMBURG
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Coronavirus: Inzwischen 34 Infektionen in Luxemburg

Ce qu'il faut savoir sur le certificat de congé pour raisons familiales

En cas de force majeure

Concernant le formulaire « Certificat de congé pour raisons familiales dans le cadre de la limitation de la propagation d'une épidémie (COVID-19) », le ministère Sécurité sociale souhaite rappeler la procédure à appliquer et apporter des réponses à des questions fréquentes posées en la matière.
Il est tout d’abord rappelé que le congé peut être pris si d’autres solutions pour assurer la garde des enfants ne sont pas possibles. Si les parents concernés ont la possibilité de faire du télétravail, de s’organiser avec d’autres personnes pour assurer la garde des enfants (voisins, membres de la famille etc. qui ne sont pas des personnes vulnérables ou d’un groupe à risque), alors ces options doivent être privilégiées.
Si les deux parents exercent une activité professionnelle et qu'un des parents exerce une activité stratégiquement importante dans le cadre de la situation actuelle (ex. professionnel de santé) il est recommandé que le congé pour raisons familiales soit pris par l'autre parent.
Le formulaire dûment rempli vaut certificat médical au sens des articles L.234-53 et L.234-54 du Code du travail à l'égard de l'employeur et de la CNS.
Il n’y a pas besoin d’indiquer une date de début et une date de fin sur le formulaire. Les dates doivent uniquement être communiquées à l’employeur. Le décompte des jours réels en congé pour raisons familiales sera transmis par l’employeur aux organismes de sécurité sociale.
Pour les enfants en situation de handicap qui ont plus de 12 ans, le Gouvernement arrêtera sous peu des mesures ciblées destinées à soutenir les parents concernés. Ces mesures seront communiquées dans les meilleurs délais.
Le formulaire peut être téléchargé sur les sites Internet suivants: www.guichet.lu www.gouvernement.lu et www.cns.lu

Es war an Gesundheitsministerin Paulette Lenert, dem Land am späten Nachmittag die traurige Nachricht mitzuteilen, dass Luxemburg den ersten Todesfall wegen dem Coronavirus zu verzeichnen hat. Die verstorbene Person war 94 Jahre alt.

Bereits am Vortag hatte die Ministerin bekanntgegeben, dass sich eine 94-jährige Person in einem kritischen Zustand befinden würde. Mit dem Virus infiziert haben sich bislang (Stand Samstagnachmittag) insgesamt 51 Menschen, acht mehr als am Vortag. Wie viele Personen sich in Quarantäne befinden - am Donnerstag waren es noch 93 Leute - wird inzwischen nicht mehr mitgeteilt.

Als Gesellschaft zusammenhalten

Dann erinnerte die Gesundheitsministerin auf einer gestrigen, gemeinsamen Pressekonferenz mit Familienministerin Corinne Cahen und Vizepremier François Bausch aber auch noch einmal daran, dass es nun vor allem darum gehe, die besonders gefährdeten, will heißen die kranken und alten Menschen zu schützen. Wohlwissend, dass das Coronavirus nicht wegzubekommen sei, gab Paulette Lenert an, dass die Regierung hier auf Zeit spiele, damit das Gesundheitssystem hinterherkomme.

Die Hotline 8002 8080 werde indes derart in Anspruch genommen, dass sie überbelastet sei, aber das soll sich am Wochenende ändern, wenn Verstärkung komme.

Familienministerin Corinne Cahen wies ihrerseits darauf hin, dass es jetzt darauf ankomme, als Gesellschaft zusammenhalten, an einem Strang zu ziehen und vor allem die gefährdeten und alten Leute schützen, deshalb auch das Besuchsverbot in den Alters- und Pflegeheimen. Die Formulare, um einen „Congé pour raisons familiales“ in Anspruch zu nehmen, seien ab sofort im Internet zugänglich. Auch machte Corinne Cahen den Aufruf, das Meiste über Telefon oder via Internet zu erledigen und nur in Ausnahmefällen die Schalter der Verwaltungen zu benutzen.

Auf die Hamsterkäufe angesprochen, die auch in Luxemburg stattfinden, meinte die Familienministerin, dass sie gerade erst mit Mittelstandsminister Lex Delles geredet habe, und dieser habe ihr versichert, dass hierzulande kein Grund zur Panik bestehe und die Supermärkte genug auf Stock hätten.

In seiner Eigenschaft als Polizeiminister machte François Bausch dann auch den Aufruf, sich an minimale menschliche Regeln zu halten, seien gestern doch sogar Polizeieinsätze wegen der Hamsterkäufe nötig gewesen.

Dann gab Bausch aber auch noch bekannt, dass das Adapto-Netz auch während der Coronaviruskrise normal funktioniere, derweil das Busnetz aber ab nächster Woche in den Ferienmodus übergehe. Änderungen gebe es auch beim Tram, wo weniger oft gefahren werden, und bei der CFL, wo außerhalb der Stoßzeiten weniger Züge verkehren würden...

www.gouvernement.lu

Europa jetzt Epizentrum der Pandemie

Europa ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt weltweit die am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Region der Welt. In Europa würden mehr Infektionen und Todesfälle gemeldet als in allen anderen Ländern außerhalb Chinas zusammen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus gestern in Genf. „Europa ist jetzt zum Epizentrum der Covid-19-Pandemie geworden“, sagte er. „Es werden jeden Tag mehr Fälle gemeldet als auf der Höhe der Epidemie in China“, sagte er. Tedros rief alle Länder der Welt auf, weiter rigoros gegen die Ausbreitung zu kämpfen, Infizierte zu finden, zu isolieren, Kontaktpersonen der Infizierten zu überwachen und Abstand zu anderen Menschen zu halten. dpa