LUXEMBURG
MADY LUTGEN

„Mutiny on the Bounty“ veröffentlichen heute Abend ihr neues Album in der Kulturfabrik

Die Jungs von „ Mutiny on the Bounty“ sind für ihren außergewöhnlichen Sound bekannt. Beim neuen Album „Digital Topics“ verzichtet die Band komplett auf den Gesang. Sie tourt gerade und kehrt erst für die Release-Party heute Abend zurück nach „Eschington DC“, wie sie ihre Heimatstadt Esch-Alzette nennen. Das „Journal“ hat sich mit dem Bassisten Tschiggy getroffen, der in Luxemburg geblieben ist, da seine Freundin jeden Augenblick ihr Kind zur Welt bringen kann. Im Interview erzählt er, warum „Mutiny on the Bounty“ nun erwachsen sind.

Was erwartet das Publikum heute Abend?

Tschiggy Die, die uns kennen, wissen, dass wir sie nicht enttäuschen werden. Wir werden natürlich das ganze neue Album performen, aber auch einige alte Stücke spielen. Zudem haben wir uns eine enorme Licht-Show einfallen lassen. Außerdem treten auch noch andere super Bands auf. Wir haben auch ein paar Überraschungen geplant, mehr dazu kann ich natürlich nicht verraten.

Hat sich euer Sound verändert?

Tschiggy Jein, der eigentliche „Mutiny on the Bounty“-Sound ist noch immer zu hören. Wir verzerren unsere Gitarren so, dass sie nicht mehr nach Gitarren klingen. Beim neuen Album verzichten wir komplett auf den Gesang, da die Musik alleine schon alles aussagt. Wir sind alle erwachsener geworden, jeder einzelne Künstler von ist gereift, das hört man auch auf dem neuen Album.

Warum der Titel „Digital Topics“?

Tschiggy Weil wir immer auf der Suche nach neuen Sounds sind, passt dieser Titel einfach wie die Faust aufs Auge.

Ihr habt vor kurzem ein Video zu dem Song „Mkl Jksn“ ins Internet gestellt. Warum sind Videos so wichtig für euch?

Tschiggy Schon immer war das Visuelle sehr wichtig für uns. Ob es nun das Layout des Covers, das Licht bei unserem Gig oder unsere Videos sind, uns geht es nicht nur um die Musik, sondern auch darum, dass das Auge auf seine Kosten kommt. Die Macher, Raoul Henri und Stephen Korytko, haben extrem gute Arbeit bei diesem Video geleistet. Das Feedback im Internet war enorm.

Das „Food for your Senses“-Festival wurde abgesagt, da die Organisatoren keine Location gefunden haben. Was haltet ihr davon?

Tschiggy Es ist eine Katastrophe. Wir sind so traurig, denn wir sind schon so oft bei diesem Festival aufgetreten und haben nur schöne Erinnerungen daran. Leider fällt somit dieses Jahr ein Stück Kultur weg. Ich hoffe sehr, dass das Event nächstes Jahr wieder stattfinden kann.

Wie sieht eure Zukunft aus?

Tschiggy Wir werden touren, touren, touren, hauptsächlich in Europa. Die Festival-Saison startet langsam, das „Primavera Festival“ in Porto wird sicher ein Highlight unter vielen sein.

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