LUXEMBURG
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„Semaine de la Santé Mentale 2.0“ in diesem Corona-Jahr unter dem Motto „Tous connectés“

Eigentlich sollten in diesem Jahr anlässlich der nunmehr bereits zweiten Auflage der Woche der psychischen Gesundheit wiederum eine ganze Reihe von Gemeinden mitmachen, aber wegen der Corona-Pandemie musste das „Centre d’Information et de Prévention“ der „Ligue Luxembourgeoise d’Hygiène Mentale“ umdisponieren, so dass nun quasi sämtliche Aktionen online stattfinden, wie der Direktionsbeauftragte Dr. Fränz d’Onghia und der Psychologe und Verantwortliche des Projekts, Sacha Bachim, auf einer gestrigen Pressekonferenz zur Vorstellung hervorhoben. Die diesjährigen Auflage der „Semaine de la Santé Mentale“, die im Vorfeld des Welttags für psychische Gesundheit am 10. Oktober stattfindet, steht dann auch unter dem Motto „Tous connectés“.

Entstigmatisierung

Die Organisatoren haben sich auch in diesem Jahr wiederum zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung für die Thematik der psychischen Gesundheit zu sensibilisieren, gegen die Stigmatisierung psychischer Krankheiten anzukämpfen und solcherart Suizide zu verhindern. Stattfinden wird die „Semaine de la Santé Mentale 2.0“ vom 3. bis 10. Oktober. Informationen findet man unter der Webadresse „www.semainesantementale.lu“ oder aber auf Facebook (@prevention.luxembourg) oder Instagram (@prevention.lu).

Was nun die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die psychische Gesundheit anbelangt, so ist Dr. D’Onghia aufgefallen, dass die Anfragen auf Hilfe während des Lockdowns „relativ gering“ gewesen seien, nach dem „Confinement“ aber wieder zugenommen hätten. Genaue Zahlen habe man aber keine, aber die sanitäre Krise sei  für viele Leute ein Stressfaktor geworden, insbesondere für diejenigen, die schon vorher isoliert oder alleine gewesen seien. Allerdings habe es auch Leute gegeben, denen der Lockdown gutgetan habe.

www.semainesantementale.lu