LUXEMBURG
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Stadt und Luxtram setzen auf Ende 2020 - dann soll die Tram bis zum Bahnhof runterfahren

Es wird enger im Bahhofsviertel: „Wir kommen in eine Phase mit der Tram, die jetzt sehr intensiv wird - ab dem 13. Mai 2019“ - gestern präsentierte Hauptstadtbürgermeisterin Lydie Polfer zusammen mit André von der Marck, dem Generaldirektor von Luxtram, und den Verantwortlichen der technischen Dienste die aktuellen Pläne bezüglich des Tramausbaus in der Hauptstadt. Genauer: Der Ausbau in Richtung Hauptbahnhof.

Fahrradpiste kommt

Dies werde eine Phase, in der die Busse nicht mehr dort verkehren können und entsprechend umgeleitet werden müssen. „Auch die Fahrradpiste wird verschoben, nämlich zweispurig in der alten Avenue“, so Polfer. Die dort vorhandenen Bäume müssten dann auch weichen. Mitte März, „so um den 10. März“, werde man mit diesen Arbeiten bezüglich der Fahrradpiste, bis Rue Bourbone, beginnen. Hier müsste ja dann auch der Lieferverkehr neu geregelt werde, alles Punkte, „die wir in dieser Versammlung erläutern werden.“

Ins Detail bezüglich der Tram-Arbeiten ging dann von der Marck, der betonte, dass man am Zeitplan bis Ende 2020 festhalten wolle, dass dann die Tram bis zum Bahnhof fahren werde. Erster Angriffspunkt seien die Versorgungsnetze wie Wasser, Gas oder auch Elektrizität.

Vier Monate sollen dann auch die Arbeiten diesbezüglich zwischen Place de Paris und Rue de Strasbourg andauern. Anfang 2020 soll innerhalb drei Monaten die Straße hier gerichtet werden, während fünf Monaten unter anderem die Schienen und auch Anti-Vibrationsmatten verlegt werden. Danach sollen im Herbst die abschließenden Arbeiten wie die Verlegung des Bürgersteigpflasters und ähnliches erfolgen.

In der alten Avenue müssen also Anpassungen erfolgen. Bis zum 13. Mai würde die Fahrradpiste hier errichtet, ab dem 13. Mai (genauer ab dem 12. Mai) werde hier eine Buslinie eingerichtet, wobei der Bereich Einfahrt Rue Fort Neipperg Richtung Rue Jean Origer für den Autoverkehr gesperrt wird.

Zwei Mediatoren vor Ort

„Dies ist der schwierigste Teil. Wir haben eine Baustelle, aber noch nicht die Tram, daher brauchen wir noch die Busse - es werden 1,5 stramme Jahre“, so Polfer. Man habe alle genau kalkuliert, doch ohne gewisse Behinderungen könne man dieses Projekt nicht bewältigen. Diese dann herrschende Verkehrsführung sei schon ein Vorgeschmack auf die Situation, wie es sein werde, „wenn die Tram definitiv fahren wird.“ Die Buslinien würden nur entsprechend umgeleitet, es sei keine Anpassung der Linien, wie Paul Hoffmann von der „Direction Mobilité“ ausführte. „Die Zukunft wird besser sein“, sagte Polfer, doch bis dahin müsse man 1,5 Jahre auf die Zähne beißen.

Zwei Mediatoren, Alex Braganca und Laure Muller, würden entsprechend eingesetzt, die Rede und Antwort bezüglich der Bauphase stehen würden - sie sind wochentags vor Ort und können telefonisch kontaktiert werden: Muller unter 621 779 366 und Braganca unter 621 779 370.

In der kommenden Woche würden die Anwohner - zusammen mit dem Minister - in einer Einwohnerversammlung über den Stand der Dinge und die Umstrukturierungen informiert