LUXEMBURG
JK

Stadt plant Verwirklichung eines neuen Viertels an der Arloner Straße

Ein neues Viertel will die Stadt Luxemburg auf einem 10,1 Hektar großen Gelände an der Arloner Straße, wo heute das Fußballstadion („Stade Josy Barthel“), die Kaserne der Berufsfeuerwehr und der Hygienedienst der Stadt Luxemburg, die in einigen Jahren umziehen werden, sowie das „Couvent Saint Antoine“ (in privater Hand) angesiedelt sind, schaffen. Dies war gestern Morgen auf dem „City Breakfast“ der Stadt Luxemburg zu erfahren.

Ideenwettbewerb für Stadtplaner

Im kommenden Herbst soll ein Ideenwettbewerb für Stadtplaner ausgeschrieben werden. „Absoluten Vorrang“ bei diesem Vorhaben soll nach Worten von Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer dem Wohnungsbau eingeräumt werden. Darüber hinaus sollen Geschäfte, Sportanlagen, Grünflächen und Plätze, wo die Einwohner sich treffen können, eingerichtet werden. In die Planung dieses neuen Stadtviertels sollen die Einwohner des Viertels mit eingebunden werden.

Dieses „schöne und ansprechende Wohnviertel“, in den eine „gute Mixité sociale“ gewährleistet sein wird, soll etappenweise verwirklicht werden. Es handelt sich hierbei, wie Polfer unterstrich, um „das erste große Bauvorhaben der Stadt Luxemburg nach der Verabschiedung des ‚Plan d’aménagement général‘ (PAG) im vergangenen Jahr“.

AVL-Linie 7 wird reorganisiert

Ein weiteres Thema beim „City Breakfast“ war die Reorganisation der AVL („Autobus de la ville de Luxembourg“)-Linie 7 und die Schaffung einer neuen Linie 70. Ab Montag, dem 16. Juli 2018 wird die AVL-Linie 7 wie folgt verkehren: Verlorenkost (neuer Terminus)/„Heedeknäppchen“ (Boulevard Gustave Jacquemart) - Rue Charles Calmette - Rue Vavoisier - Rue du Laboratoire - „Gare-Rocade“ - „Pont Jean-Pierre Büchler“ - „Gare Centrale“ - Avenue de la Liberté - Rue Heine - Boulevard de la Pétrusse - Boulevard d’Avranches - Pulvermuhl - Val de Hamm - Cents-Hamm (Bahnhof) - Cents - Kalchesbruck - Neudorf - Rue du Kiem - „Hôpital Kirchberg“ - „Pôle d’échanges LuxExpo“ - Kirchberg/Rue Poutty Stein (Terminus). Die reorganisierte AVL-Linie 7 wird im 30-Minuten-Takt von montags bis samstags verkehren.

Die zu schaffende Linie 70 wird ab Mitte Juli von montags bis freitags verkehren und das Viertel Pulvermühle mit dem Nachbarviertel Hamm verbinden. Ab Verlorenkost bis Val de Hamm wird die Linie 70 die gleiche Strecke bedienen wie die reorganisierte Linie 7, um dann durch die Rue des Peupliers und die Rue Haute bis zur Endstation in der Rue de Bitbourg zu fahren. Die AVL-Linie 70 verkehrt ebenfalls im 30-Minuten-Takt.

Eine lebendige Stadt

Da Luxemburg-Stadt eine lebendige Stadt ist wollen die Stadtverantwortlichen alles daran setzen, um den Handel in der Stadt am Leben zu erhalten, wie Schöffe Serge Wilmes sagte. So soll nach Abschluss der Umbauarbeiten im unterirdischen Parking am Theaterplatz (der nach Abschluss der Arbeiten im „Parking Knuedler“ in Angriff genommen werden sollen) ein überdachter Markt entstehen. Im Somme r will man nun einen künstlichen Rasen auf dem Theaterplatz anlegen, um den Leuten die Möglichkeit zu geben, Gesellschaftsspielen nachzugehen. In der ersten September-Hälfte soll dann das „Spillmobil“ am Theaterplatz gastieren und für Unterhaltung sorgen. Auch die Rue de Louvigny will die Stadt beleben. So wurde der Künstler Sumo beispielsweise beauftragt, in den kommenden Wochen in dieser Straße entlang des Erziehungsministeriums eine „urbane Installation“ zu verwirklichen. An den Wochenenden des 14./15. Juli, des 4./5. August und des 25./26. August sollen 16 in der Bretagne gefertigte Mini-Segelboote auf dem Wasser im Merler Park für Kurzweil sorgen.

In der Sparte „Mobilité douce“ des Wettbewerbs „Défis Urbains“ wurde der Aufzug Pfaffenthal-Oberstadt ausgezeichnet. Die Ehrung wird Lydie Polfer am kommenden 25. Juni in Paris entgegennehmen.