ECHTERNACH
INGO ZWANK

Heute startet die 24. Ausgabe des „e-Lake“-Festivals in Echternach

Jetzt fehlt nur noch das gute Wetter: BOSSE, Motrip, Querbeat und viele mehr - die 24. Ausgabe des „e-Lake“-Festivals kann am Echternacher See anlaufen.

Das mittlerweile größte Ereignis seiner Art im Großherzogtum ist weit über die Grenzen hinaus bekannt und zieht jedes Jahr mehr als 20.000 Besucher an, „wir kratzen sogar an der 25.000-Marke“, sagte gestern Frank Rippinger vom Organisationskomitee auf der traditionellen Pressekonferenz auf dem Festivalgelände, „damit ist aber auch die Kapazität hier am See voll ausgereizt.“

Auf den zwei großen Freiluftbühnen startet die Show heute mit Live-Konzerten aus den Bereichen Rock, Pop, Hip-Hop, Rap, Ska, Indie und noch vielen anderen. „Die Mischung macht’s dabei“, wie es von den Veranstaltern heißt. Sowohl national wie international bekannte Künstler finden den Weg an den See der Abteistadt.

Das gleiche Prinzip gilt am Samstag, wo den Besuchern während zwölf Stunden non-stop die besten Elektrobeats auf zwei Stages präsentiert werden. Am Sonntag wird das Festival ausklingen gelassen; vorbei ist die Party deswegen aber noch lange nicht: Vor allem Fans luxemburgisch-sprachiger Musik kommen hier voll auf ihre Kosten. Das wichtigste Merkmal des Festivals in der Grünzone rund um den Echternacher See ist zweifelsohne der freie Eintritt. Als einziges Festival in der Großregion gelingt es den Organisatoren, trotz dieses wichtigen Alleinstellungsmerkmals, jedes Jahr bekannte Gesichter an den See zu locken. Es sei alles für ein „gemütliches Wochenende vorhanden.“

Highlight sei sicherlich „Die Bonner Brasspop-Band Querbeat, die mit nicht weniger als 13 Mitgliedern anreist“, wie die Organisatoren betonen - alleine drei Busse aus dem Kölner Raum folgen der Band nach Echternach. „Sie sorgt mittlerweile in ganz Deutschland, und auch darüber hinaus, für gute Stimmung auf vielen Konzerten und Festivals“, sagt Rippinger. Die Instrumente, die von der Band gespielt werden, gehen von Trompeten, Posaunen und Tuba bis hin zu Saxophonen. Mit dieser musikalischen Vielfalt gelingt es der Band, „einen ganz eigenen Sound zu kreieren. Hinzu kommen stimmungsvolle Texte und eine einzigartige Show“, wie versprochen wird. Mit dem aktuellen Album „Randale & Hurra“ gelang sogar erstmals der Sprung in die Top Ten der deutschen Album-Charts.

Das sehr familiäre Flair der Veranstaltung tut dabei sicherlich sein Übriges. Auch die einzigartige Naturkulisse mit dem See und den Amphitheater-ähnlichen Stages tragen zum Charme des „e-Lake“ bei - „und die 300 ehrenamtlichen Helfer natürlich.“

Neben der Musik wird den Besuchern aber noch viel mehr geboten: ein Camp-Areal in unmittelbarer Nähe des Geländes sorgt für die perfekte Übernachtungsmöglichkeit während des Festivals. Es ist bereits seit gestern geöffnet. Reichlich Getränke-und Essensangebote sind hier ebenfalls vorhanden. Das Gleiche gilt für das Festivalgelände, wo sich mit der „Yummy-Lane“ ein eigens für Foodtrucks angerichteter Bereich mittlerweile etabliert hat.

Anreise per Bus möglich - Veranstaltungsschutz und Rettungdienst garantiert

Verschiedenste Getränkestände sowie ein Merchandise-Verkauf sind ebenfalls zu finden. Des Weiteren wird den Musikfans die Möglichkeit geboten, per Bus anzureisen. Dabei sorgt ein ausgedehnter Shuttle-Bus-Service für den perfekten Transport hin und zurück. „Man sollte sich aber bitte kurz bei uns auf der Homepage melden, damit wir einen kleinen Überblick bekommen und nicht nachher noch Busse fehlen“, sagte das Orga-Team.

Damit die Grünzone rund um den See auch weiterhin Bestand hat, wurde vor fast einem Jahrzehnt die Initiative „e-Lake goes green“ ins Leben gerufen. Sowohl die Vermeidung, Trennung und das Sammeln von Müll sind hier die Kernaufgaben.

Auch für die Sicherheit sei natürlich wieder gesorgt. Man arbeite sehr eng mit der Polizei und den Rettungsdiensten zusammen, sagte Rippinger. „Wir haben von der Stadt auch die Zusage bekommen, dass wir in dem garantieren Pool der Aktivitäten der ‚Frei-Veranstaltungen‘ im Rettungsplan sind“, sagte Rippinger. Denn nach der Reform der Rettungsdienste würde eine solche Veranstaltung ordentlich ins Budget fallen, wenn man die Erste Hilfe und die Rettungskräfte finanziell stemmen müsste. „Dies war ein Punkt, der geklärt sein musste, sonst stand das Festival auf der Kippe.“

Weitere Informationen zum Festival erhalten Sie auf der Homepage sowie den sozialen Medien: www.e-lake.lu - www.facebook.com/elake.lu - www.twitter.com/e_lake_festival - www.instagram.com/e_lake_festival