LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Zufriedene Schausteller blicken auf erstes „Fouer“-Wochenende zurück

Gleich am ersten Tag suchten viele Besucher die „Schueberfouer“auf dem Glacis auf, der Samstag war verregnet und der Sonntag war - aus Sicht der teilnehmenden Schausteller - der „beste Rummel-Tag der letzten Jahre“, so Roger Pelzer, Präsident der Schausteller-Vereinigung, gestern Vormittag anlässlich der traditionellen Pressekonferenz der Schausteller nach dem ersten „Fouer“-Wochenende. Dies beweise einmal mehr, dass die „Fouer“ nach wie vor ein Magnet für die Stadt Luxemburg darstelle.

Am Wochenende wurden bereits viele Luxemburger auf dem Rummel registriert (die normalerweise erst in der zweiten Woche in Scharen auf dem Rummel einfallen). Auch viele Leute aus der Großregion, vor allem Deutsche, statteten in den vergangenen drei Tagen dem Rummel einen Besuch ab. Dies führte Pelzer auf die intensive Werbung in der Großregion für die „Fouer“ zurück. Im Gegensatz zu ähnlichen Veranstaltungen in Metz, Brüssel, Antwerpen - die alle aus Sicht der Schausteller in diesem Jahr „schlecht liefen“ - oder Nanzig - die auch nur „mittelmäßig lief“ -, zieht Luxemburg nach wie vor die Massen an.

Auf die richtige Mischung kommt es an

Die einzelnen Besucher geben zwar weniger Geld aus, so Pelzer, dafür suchen aber mehr Leute den Rummel auf. Die Rummel-Geschäfte kommen in der Regel „ganz gut“ bei den Besuchern an, erklärt Pelzer, der meinte, dass 99,90% der Besucher „zufrieden“ seien. Platzmeister Marc Weydert bescheinigte Roger Pelzer indes „ein glückliches Händchen“ bei der Auswahl der Rummel-Neuheiten. Auf „eine gesunde Mischung von traditionellen und neuen Geschäften komme es an“, um den Erfolg eines Rummels sicherzustellen, so Pelzer abschließend.

Auch Platzmeister Marc Weydert bestätigte, dass die diesjährige „Fouer“ bislang „gut läuft“. Derzeit arbeite man daran, die Lautstärke der verschiedenen Geschäfte unter Kontrolle zu bringen. Was nun das von den Schaustellern zu entrichtende „Standgeld“ betrifft, so wies Weydert darauf hin, dass die „Fouer“ (mit 50 Euro pro laufendem Meter) bei 20 Rummel-Tagen in der „Liga der großen Volksfeste“ mitspiele. Stadtschöffe Patrick Goldschmidt bestätigte gestern, dass die Stadt Luxemburg derzeit nicht vorhabe, das „Standgeld“ auf der „Fouer“ zu erhöhen.

Das „Schueberfouer“-Publikum wurde gestern als „angenehm“ von den Schaustellern gewertet.