CLAUDE KARGER

Es ist trügerisch, dieses „Gefühl des „ewigen Sonntags““, das auch die „Revue“ verspürt angesichts dieser - bäh - unangenehmen „Lockdown“-Periode, die manche schon fabulieren lässt.

„Von weitem ist ein Passant zu erkennen am anderen Ende der Grand-Rue, vielleicht ist es Henry Fonda aus „Spiel mir das Lied vom Tod“, der im gleißenden Flimmerlicht zum Showdown antritt. Er hat zumindest einen langen Mantel an. Der Sensenmann?“, erschreckte sich so gar fürchterlich ein Reporter des Wochenmagazins in der gespenstisch menschenleeren Kapitale.

In der Tat ganz schön gruselig das Ganze. „Wie lange das Rennen dauern wird, ist schwer vorhersehbar, aber es wird wohl eher ein Marathonlauf mit Hindernissen, als ein 200-Meter-Sprint“, so die - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit leider richtige - „Revue“-Diagnose.

Auch gruselig .

Brrr. Auf dieses ewige-Sonntags-Feeling könnten wir jedenfalls alsbald verzichten.

„Hoffentlech kommen d‘Fuerscher dem Virus bal op d‘Schléch! An da gëtt et Streech. An zwar dass d‘Fatze fleien“, können wir uns da nur gemeinsam mit den „Télécran“- Luxemburgisch-Experten wünschen.

„Krrtjippelnetnach!“