LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Wer hätte das gedacht. Nun öffnet Deutschland also schon ab morgen nach nur zwei Monaten wieder alle Grenzübergänge zu Luxemburg, und dies sogar trotz dem schrecklichen Wolfsviech, das ja Ende April im Großherzogtum nachweislich seinem tödlichen Geschäft nachgegangen ist, und das ab sofort dank der offenen Grenzschranken nun auch in Deutschland für Angst und Schrecken sorgen kann. Ob der Wegfall der Grenzkontrollen aber auch bedeutet, dass die Luxemburger nun wieder zum Shoppen nach Trier oder Saarbrücken dürfen - was nach zweimonatigem Auslandsverbot und Zu-Hause-Hocken ja fast schon eine Expedition ist - das dürfte sich erst in den nächsten Tagen entscheiden. Solange heißt es Zähne zusammenbeißen und – hier soll es ja anscheinend auch schön sein - zum Schiessentümpel fahren.

Zusammen mit Prinz Charles (wer kam eigentlich auf die Idee, dem Fratz einen Opa-Namen zu geben?) aus dem Spital nach Hause gefahren sind gestern indes die Erbgroßherzogs, wobei der kleine Prinz sogar „bunte.de“ zum Schmelzen brachte: „Süßes Näschen & niedliche Bäckchen: Baby Charles ähnelt seinem Vater“. Bleibt nur zu hoffen, dass unser Charles nicht ganz so lange wie sein britischer Namensvetter warten muss, bis er seinen Thron besteigen darf...