LUXEMBURG
JEFF KARIER

„Meilleurs Ouvriers de France“ und „Euro-Toques“ zeigten ihr Können auf der „Schéiss“

Einen Abend, bei dem die Handwerkskunst, die aufwendig gearbeiteten Objekte und die Personen hinter diesen im Mittelpunkt stehen: Das war die Idee er Organisatoren der ersten Ausgabe der „Soirée de l’Excellence“, die am Mittwoch im Kulturzentrum „Schéiss“ in Luxemburg stattfand. Das Magazin „Premium“ lud rund 20 „Meilleurs Ouvriers de France“ (MOF) sowie andere herausragende Kunsthandwerker, Köche und so weiter ein, sich und ihr Können in Luxemburg zu präsentieren.

Herausragende Handwerkskunst

„Die Idee entstand aus der Uhrenmesse ‚Watch Fair‘ heraus“, erklärt Anne Ciancanelli, die das Event organisiert hat. Durch diese kam der Kontakt mit einem „MOF“-Uhrmacher zustande und über diesen zu den anderen Kunsthandwerkern.

Präsent war unter anderem die Schmuckdesignerin Pamela Hastry, die mit ihrer Marke „Morphée Joaillerie Paris“ besonderen Schmuck herstellt, der komplett in Handarbeit entsteht und limitiert ist. „Unser Schmuck kann sehr variabel getragen werden“, erklärt Hastry. Denn einige Schmuckstücke, wie der Opal-Ring „Aurora borealis“ kann man als einzelnen Stein oder gemeinsam mit seinem Mantel, auf dem kleine Opale gefasst sind, tragen.

Menü und Livemusik

Ebenfalls nach Luxemburg gekommen war die Kristallglasmanufaktur, die den Gästen zum einen die Werkzeuge, die bei der Produktion verwendet werden, nahe brachte. Zum anderen konnte man in einem 360-Grad Video Einblick in die Produktion gewinnen und sich in der Fertigungshalle umschauen.

Auf der Terrasse der „Schéiss“ konnten die Gäste bei bestem Wetter und einem Glas Champagner dem Kunstschreiner Philippe Duret und anderen „MOF“ bei der Arbeit zuschauen und mit ihnen über ihre Arbeit reden. Des Weiteren war ein Uhrmacher, ein Glasbläser, eine Modedesignerin und ein Geigenbauer, um nur einige zu nennen, gekommen. Teil des Abends war auch ein aufwendiges Menü, das der mehrfach ausgezeichnete Küchenchef Bernard Leprince gemeinsam mit Renato Favaro und anderen „Euro-Toques“-Köchen zubereitete. Das Dessert wurde von dem „MOF“ und Konditor Franck Kestener zubereitet. Untermalt wurde der Abend von einer Liveband. Das Konzept schien bei den Gesten gut anzukommen, weshalb eine weitere Auflage im kommenden Jahr denkbar ist.

www.meilleursouvriersdefrance.info - www.eurotoques.lu