LUXEMBURG
JEFF KARIER

Ausstellung „Urban Sketchers“ auf dem „Knuedler“ eingeweiht

Seit Mitte Juni sind auf dem „Knuedler“ 49 Werke von Mitgliedern der „Urban Sketcher“ (USk)zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine weltweite Non-Profit-Organisation, die den künstlerischen, erzählerischen und bildenden Wert der vor Ort-Malerei steigern will sowie Menschen auf der ganzen Welt, die die gleiche Leidenschaft teilen, zu verbinden. Das können Professionelle, aber auch Anfänger sein.

Die vielen Seiten der Hauptstadt

Gestern wurde die „Urban Sketchers“ getaufte Ausstellung im Beisein von Hauptstadtbürgermeisterin Lydie Polfer offiziell eingeweiht. Diese zeigte sich von den Sketches sehr angetan. Die Ausstellung ist Teil der Beteiligung der Stadt am „Année européenne du patrimoine culturel 2018“, weshalb sie auch bis zum Ende des Jahres zu sehen sein wird. Die auf dem „Knuedler“ gezeigten Werke sind zum großen Teil beim ersten „Urban Sketchers Luxembourg International Meeting“ entstanden, das vergangenes Jahr im April stattfand. Bei diesem konnten USk-Mitglieder aus dem Ausland die Stadt Luxemburg über zwei Tage entdecken. Für viele von ihnen war es das erste Mal im Großherzogtum. „Es ist interessant, zu sehen, wie sogar das gleiche Motiv durch den Einsatz unterschiedlicher Mittel und in verschiedenen Stilen wirken. Dabei fangen die Bilder nicht nur die Architektur der Stadt ein, sondern auch das Leben“, erklärt Arnaud De Meyer, der Mitglied der luxemburgischen Gruppe ist und sich rege mit der Bürgermeisterin austauschte. Diese bezeichnete die „Urban Sketchers Luxembourg“ als Botschafter der Stadt, zeigten sie doch Gleichgesinnten aus dem Ausland die zum Teil schönen versteckten Ecken Luxemburgs.

Kürzlich waren 20 Mitglieder aus Luxemburg bei einem jährlichen internationalen Treffen, das dieses Jahr in Porto stattfand. Dort trafen sich rund 1.000 Zeichen- und Malbegeisterte und bannten die Schönheit der portugiesischen Stadt auf Papier. Es finden aber auch monatliche, lokale Treffen zum gemeinsamen Malen statt.

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