LUXEMBURG
LJ

Im Zweifel: kein Geld geben, Polizei verständigen

Die Masche ist weit verbreitet: Fast täglich werden Menschen auf öffentlicher Straße oder an der Haustür von vermeintlichen Spendensammlern angesprochen, die überhaupt nichts mit wohltätigen Zwecken am Hut haben. Nicht nur sacken sie die Spende selbst ein, das Sammeln dient oft auch als Ablenkung für andere Gaunereien. Nicht selten werden den gutmütigen Spendern Brieftasche, Schmuck, Handy oder andere Wertsachen geklaut. Deshalb rät die Polizei nochmal zu Um- und Vorsicht.

Gefälschte Dokumente und erfundene Organisationen

Die falschen Spendensammler sind meist leicht zu entlarven. Sie zeigen gefälschte Dokumente mit falschen Logos von oftmals erfundenen Wohltätigkeitsorganisationen vor, tragen oft keine Kleidung der Organisation, die sie vorgeben zu vertreten, haben keine Erlaubnis, Spenden zu sammeln und natürlich auch keinen Nachweis für ihr Handeln. Echte Spendensammler haben das alles. Sollten Sie Bedenken bezüglich der Spendenaktion haben, unterlassen Sie die Zahlung. Diese können Sie stets im Nachhinein über die offizielle Webseite der gewünschten Hilfsorganisation durchführen.

Sollten Sie Zweifel an der Echtheit der Spendensammler hegen, verständigen Sie am besten unmittelbar die Polizei. Dies sollte jedoch telefonisch erfolgen um ein zeitnahes Einschreiten der Beamten zu ermöglichen. Wichtig seien eine genaue Personenbeschreibung sowie der Aufenthaltsort.

Sollten Sie eine Spende durchführen wollen, informieren Sie sich einfach bei der Hilfsorganisation, welche Sie unterstützen wollen. Ein Besuch auf der Webseite oder ein Telefongespräch mit der Organisation können bereits aufschlussreich sein. Überweisen Sie Ihre Spende einfach.